In der Nacht zu Mittwoch erreichte der Sternschnuppenstrom der Perseiden seinen Höhepunkt – und verwandelte den Himmel über Deutschland in eine Bühne für ein kosmisches Schauspiel. Bis zu 60 Meteore pro Stunde waren zu erwarten, manche Himmelsbeobachter hofften sogar auf knapp 100.
Wer den Blick gen Himmel richtete, konnte immer wieder sehen, wie helle Lichtstreifen über die Dunkelheit zogen – winzige Staubteilchen aus dem Schweif des Kometen Swift-Tuttle, die mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen.
Ganz ungetrübt war das Schauspiel jedoch nicht: Der noch fast volle Mond leuchtete so hell, dass viele der feineren Sternschnuppen im Silberlicht verblassten. Wie die Sternwarte im sächsischen Rodewisch erklärte, stieg der Mond zusammen mit dem Ursprungspunkt der Perseiden im Laufe der Nacht höher und machte das Erspähen schwieriger.
Wer den Höhepunkt verpasst hat, muss jedoch nicht traurig sein: Bei klarer Witterung lassen sich noch bis Ende August Sternschnuppen beobachten – und vielleicht erfüllt sich dabei auch der eine oder andere Wunsch.