Die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) hat einige Banken in Europa geprüft. Dabei hat sie herausgefunden: Manche Banken sind nicht gut auf Krisen vorbereitet.
Diese Banken arbeiten oft mit alten Vorlagen und verlassen sich zu sehr auf die Meinung von einzelnen Experten. Außerdem ist bei ihnen nicht immer klar, wer im Notfall welche Entscheidungen treffen soll. Die Abläufe sind manchmal zu kompliziert. Die EZB sagt auch: Viele dieser Banken haben veraltete Computer- und IT-Systeme. Das kann in einer Krise zu großen Problemen führen.
Untersuchung bei 18 Banken
Die EZB hat 14 große und vier kleinere Banken geprüft. Dazu gehören auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken aus Deutschland. Geprüft wurde vor allem, wie diese Banken Kredite an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vergeben.
Kleine und mittlere Unternehmen sind für Europa sehr wichtig: 2024 arbeiteten fast zwei Drittel aller Menschen in der EU in solchen Firmen. In einer Krise geraten sie oft schnell in Schwierigkeiten. Die EZB wollte wissen, ob Banken gut vorbereitet sind, wenn ihre Kunden Kredite vielleicht nicht mehr zurückzahlen können.
Das Ergebnis: Einige Banken haben hier große Lücken. Sie erkennen mögliche Probleme oft zu spät und können dann nicht rechtzeitig helfen oder reagieren.