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DAX im Sinkflug: Konjunktur sorgt für Sommerloch im Depot

geralt (CC0), Pixabay

Der August beginnt für den DAX mit einem Bauchplatscher: 2,66 Prozent runter, Kursziel: schlechte Laune. Mit einem Schlussstand von 23.425,97 Punkten ist der deutsche Leitindex zurück auf dem Level von Ende Juni – quasi „Zeitreise durch Unsicherheit“.

Wirtschaftslage? Eher Wirtschaftslähmung.

Der Grund für den Absturz: Konjunktursorgen, miese Unternehmensprognosen und das Gefühl, dass es demnächst eher mehr Layoffs als Latte Macchiato geben wird. Zahlreiche Unternehmen streichen ihre Ausblicke zusammen – vermutlich mit derselben Schere, mit der sie demnächst auch Dividenden kürzen.

MDax: Mittelgroße Werte, mittelgroßer Absturz

Auch der MDax – Heimat der Aktien mit dem Etikett „nicht ganz DAX, aber auch kein Penny Stock“ – rutschte um 2,22 Prozent auf 30.317,29 Punkte. Die Botschaft des Tages: Wer in den Sommerferien ans Meer fährt, sollte vorher nicht ins Depot schauen – außer man hat eine Vorliebe für rote Zahlen.

Fazit:

Anleger starten in den August mit einem klassischen Börsensommer-Blues: Sonne draußen, Schatten im Depot. Immerhin: Wer jetzt noch Optimismus hat, kann ihn an der Börse teuer verkaufen. Nachfrage: niedrig. Volatilität: garantiert.

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