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Ungewöhnlicher Einsatz an der Elbe – Polizei rettet verletzte Robbe

paescemauerhofer (CC0), Pixabay

Ein tierischer Notfall sorgte am Freitagabend in Hamburg-Othmarschen für einen seltenen und rührenden Polizeieinsatz: Spaziergänger entdeckten am Elbstrand eine verletzte Robbe und alarmierten die Behörden. Sofort machten sich Polizisten und Feuerwehrkräfte auf den Weg – und fanden tatsächlich das über 100 Kilogramm schwere Tier, das sich mit einer sichtbaren Verletzung an der Flosse ans Ufer geschleppt hatte.

Ein Polizeisprecher erklärte, dass Robben in diesem Abschnitt der Elbe äußerst selten anzutreffen seien – der Fund gilt daher als echte Besonderheit. Umso schneller und entschlossener handelten die Einsatzkräfte. Gemeinsam gelang es ihnen, das geschwächte Tier behutsam zu sichern und für die weitere Versorgung vorzubereiten.

In einer ungewöhnlichen Wendung der Geschichte wurde die verletzte Robbe schließlich in die Obhut des sogenannten „Schwanenvaters“ gegeben – jenes Hamburger Tierschützers, der sich normalerweise um die majestätischen Schwäne der Stadt kümmert. Mit viel Erfahrung und Herzblut sorgt er nun auch für das Wohl der pelzigen Patientin.

Die Szene am Elbstrand ist nicht nur ein ungewöhnlicher Anblick, sondern auch ein bewegendes Beispiel für tierliebes Engagement und das Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr und Tierschutz. Die Hamburger zeigen: Ob Mensch oder Tier – wer Hilfe braucht, kann auf Fürsorge zählen.

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