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TÜV-Streik im Norden: Hauptuntersuchungen fallen aus – Tarifkonflikt spitzt sich zu

WolfBlur (CC0), Pixabay

Die Gewerkschaft ver.di hat einen bundesweiten Streik beim TÜV angekündigt. Davon betroffen sind auch die Standorte in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen. Die Beschäftigten sollen heute und am Mittwoch ihre Arbeit niederlegen, wodurch ein erheblicher Teil der Hauptuntersuchungen nicht stattfinden kann.

Auswirkungen in Norddeutschland

In mehreren Städten wie Hannover, Braunschweig und Göttingen sind Streikaktionen geplant. Auch in Bremen wird die Arbeit ruhen, Streikposten sind angekündigt. In Hamburg startet um 10:30 Uhr eine Protestaktion vor dem Gewerkschaftshaus unter dem Motto:
„Stell die 7 vor das Komma, dann wird es ein schöner Sommer“.

Hintergrund: Tarifkonflikt um 7,5 Prozent mehr Lohn

Ver.di fordert für die TÜV-Beschäftigten eine Gehaltssteigerung von 7,5 Prozent, während die Arbeitgeber zuletzt lediglich zwei Erhöhungen von jeweils 2,1 Prozent angeboten haben. Laut Gewerkschaft liegen die Positionen „noch weit auseinander“.

Unternehmen setzt auf Dialog

Ein Sprecher des TÜV Nord erklärte, man wolle die Arbeitsplätze sichern und strebe eine konstruktive Lösung an.

Wer ist betroffen?

Die Tarifverhandlungen betreffen bundesweit rund 20.000 TÜV-Beschäftigte. Da es unterschiedliche Tarifverträge bei den einzelnen TÜV-Gesellschaften gibt, sind auch in Süddeutschland Verhandlungen im Gange.

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