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Metall- und Elektroindustrie: Beschäftigung bricht weiter ein

LaurentSchmidt (CC0), Pixabay

Die Zahl der Arbeitsplätze in der deutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt weiterhin spürbar. Laut dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall gingen seit Jahresbeginn bereits rund 60.000 Stellen verloren – trotz einer zuletzt leicht verbesserten Auftragslage.

Deutlicher Rückgang im Jahresvergleich

Im Mai lag die Zahl der Beschäftigten um 2,5 Prozent niedriger als im gleichen Monat des Vorjahres. Ende 2024 arbeiteten in der Branche nur noch 3,9 Millionen Menschen. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort, der die Industrie bereits seit Monaten belastet.

Warum verschwinden so viele Jobs?

Gründe für den Rückgang sind unter anderem:

  • hohe Energiekosten,

  • zunehmende Bürokratie,

  • internationale Wettbewerbsnachteile sowie

  • die anhaltende Transformation hin zu klimafreundlicher Produktion, die Investitionen erfordert.

Trotz stabilerer Aufträge keine Trendwende

Obwohl sich die Auftragslage zuletzt leicht entspannt hat, reicht dies nach Einschätzung der Unternehmen nicht aus, um die Jobverluste zu stoppen. Gesamtmetall warnt, dass ohne bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen weiterer Arbeitsplatzabbau droht.

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