Glühende Hitze von früh bis spät: In Griechenland und der Türkei leiden Millionen Menschen unter einer intensiven Hitzewelle – mit Temperaturen deutlich über 40 Grad. Bereits in den frühen Morgenstunden steigen die Werte vielerorts auf über 30 Grad, eine spürbare Abkühlung selbst in den Nächten bleibt aus.
Meteorologen warnen: Der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle wird erst am Donnerstag und Freitag erwartet. In weiten Teilen beider Länder könnte das Thermometer dann örtlich sogar die 44-Grad-Marke überschreiten.
In Griechenland hat die Regierung daher strenge Maßnahmen erlassen. Für körperlich anstrengende Arbeiten im Freien gilt ein Verbot in den Mittagsstunden, insbesondere für Bauarbeiter, Lieferdienste und Zusteller. Auch das weltberühmte Wahrzeichen Athens, die Akropolis, bleibt zur heißesten Tageszeit geschlossen – zum Schutz der Besucher wie auch der Mitarbeiter.
In der Türkei wurde ebenfalls zur Vorsicht aufgerufen, vor allem für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke. Die Gesundheitsministerien beider Länder raten dringend zu ausreichender Flüssigkeitszufuhr, körperlicher Schonung und dem Vermeiden direkter Sonne.
Die Hitzewelle ist Teil eines insgesamt extremen Sommers im östlichen Mittelmeerraum – mit Dürre, erhöhter Waldbrandgefahr und stark beanspruchten Stromnetzen. Experten sehen den Klimawandel als klaren Treiber für die zunehmende Häufung solcher Extremwetterlagen.