Die BaFin warnt vor betrügerischen Schreiben, die den Briefkopf der Bank of Scotland (Marke der Lloyds Bank GmbH) missbrauchen. In den gefälschten Briefen wird Privatpersonen die Auszahlung eines Kredits zugesagt. Zusätzlich wird angeboten, dass eine angeblich in Hannover ansässige „Premium Kunstvermittlung“ die Rückzahlung übernimmt – allerdings nur, wenn der Empfänger an einem sogenannten „Bibliotheksverkauf“ teilnimmt.
Dieses Angebot stammt nicht von der echten Bank of Scotland. Es handelt sich um Identitätsmissbrauch durch Kriminelle, die das Vertrauen in eine seriöse Marke ausnutzen, um Opfer in eine Falle zu locken.
Die BaFin weist darauf hin: Echte Banken fordern niemals die Teilnahme an Kunstverkäufen oder ähnliche fragwürdige Bedingungen für Kreditzusagen. Wer solche Schreiben erhält, sollte keine Zahlungen leisten, keine persönlichen Daten herausgeben und die Unterlagen an die Polizei oder Verbraucherschutzstellen weiterleiten.
Ob ein Anbieter zugelassen ist, lässt sich in der Unternehmensdatenbank der BaFin prüfen.
Diese Warnung basiert auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG).