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Zerplatzte Hoffnung in Leverkusen: Insolvenzverfahren der Projekt Neuss Rosenhof GmbH & Co. KG mangels Masse abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 502 IN 186/24

Ein weiteres Kapitel wirtschaftlicher Ernüchterung wurde am 14. Juli 2025 vor dem Amtsgericht Düsseldorf aufgeschlagen. Die Projekt Neuss Rosenhof GmbH & Co. KG mit Sitz in Leverkusen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRA 36200, sah sich gezwungen, einen Insolvenzantrag zu stellen. Doch der Antrag, eingereicht bereits am 13. September 2024, wurde nun endgültig abgelehnt – und zwar mangels Masse, wie das Gericht in seinem Beschluss feststellte.

Das Unternehmen wurde gesetzlich vertreten durch die Lebenswelten Verwaltungs GmbH, ebenfalls ansässig in Leverkusen, deren Geschäftsführer Dr. Reiner Götzen, Dr. Thomas Götzen und Alexander Schmitz den Antrag formal für die Gesellschaft verantworteten. Die Lebenswelten Verwaltungs GmbH selbst ist im Handelsregister unter HRB 110203 registriert.

Die Abweisung des Antrags bedeutet: Es ist kein nennenswertes Vermögen mehr vorhanden, das zur Deckung der Verfahrenskosten hätte herangezogen werden können. Damit ist nicht nur das Insolvenzverfahren selbst gescheitert, sondern auch jede Aussicht auf eine geordnete Entschuldung oder eine Gläubigerbefriedigung.

Der Fall reiht sich ein in eine beunruhigende Serie wirtschaftlicher Zusammenbrüche, bei denen selbst die Kosten eines Insolvenzverfahrens nicht mehr aus dem verbleibenden Unternehmensvermögen gedeckt werden können. Diese Entwicklung unterstreicht einmal mehr die Notwendigkeit, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor die wirtschaftliche Lage vollständig unrettbar ist.

Die Entscheidung des Amtsgerichts Düsseldorf wurde am 14. Juli 2025 veröffentlicht und ist für alle Beteiligten ein harter Schlag – besonders für Gläubiger, die auf Rückflüsse hofften, aber nun endgültig leer ausgehen.

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