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Falsche Ferienwohnung, echtes Geld weg: Polizei warnt vor Online-Buchungsbetrug

geralt (CC0), Pixabay

Ein geplatzter Urlaubstraum und ein Schaden von mehreren Tausend Euro – so lautet die bittere Bilanz für einen Mann aus Rheinland-Pfalz, der beim Buchen seiner Ferienunterkunft auf eine perfide Betrugsmasche hereingefallen ist. Die Polizei warnt nun eindringlich vor der wachsenden Gefahr durch Fake-Inserate auf scheinbar seriösen Buchungsplattformen.

Der Vorfall ereignete sich am Montag: Auf der Suche nach einer Unterkunft stieß der Mann auf ein besonders verlockendes Angebot. Die Wohnung schien hochwertig, die Lage attraktiv und der Preis überraschend günstig – ein typischer Köder für arglose Urlauber. Im weiteren Verlauf wurde der Mann von der angeblichen Anbieterin gebeten, die Kommunikation über WhatsApp fortzusetzen – ein klares Warnsignal, das jedoch oft übersehen wird.

Dort erhielt er einen Buchungslink und wies auf dessen Grundlage eine Überweisung in Höhe von 4.000 Euro auf ein italienisches Konto an. Kurz darauf: Funkstille. Das Inserat war plötzlich verschwunden, die vermeintliche Vermieterin nicht mehr erreichbar – und das Geld verloren.

Die Polizei weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine bekannte Masche handelt. Kriminelle locken ihre Opfer mit täuschend echten Inseraten, nutzen gefälschte Webseiten und drängen auf schnelle Entscheidungen und Direktüberweisungen. Besonders gefährlich wird es, wenn Zahlungen außerhalb gesicherter Buchungsportale erfolgen.

Tipps der Polizei zum Schutz vor Buchungsbetrug:

  • Bleiben Sie immer auf der offiziellen Plattform und weichen Sie nicht auf WhatsApp, E-Mail oder Messenger-Dienste aus.

  • Überweisen Sie niemals Geld ins Ausland, ohne die Echtheit des Angebots verifiziert zu haben.

  • Achten Sie auf Bewertungen, Impressumsangaben und ungewöhnlich günstige Preise.

  • Nutzen Sie nur Anbieter mit Käuferschutz oder gesicherten Zahlungswegen.

Mit Blick auf die anstehende Urlaubssaison rät die Polizei dringend zur Vorsicht: „Kriminelle wissen, wann die Menschen besonders leichtgläubig sind – und nutzen die Vorfreude auf den Urlaub gezielt aus“, so ein Sprecher der Ermittlungsbehörden.

Wer dennoch Opfer geworden ist, sollte den Vorfall sofort bei der Polizei melden – auch um andere zu schützen und die Täter möglichst schnell zu fassen.

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