Nach den katastrophalen Überschwemmungen in Texas, bei denen mindestens 119 Menschen ums Leben kamen und über 170 weiterhin vermisst werden, haben große US-Autobauer umfassende Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Besonders aktiv zeigt sich Ford Motor Company, die mit 1,25 Millionen US-Dollar die bisher größte Einzelspende für die Betroffenen tätigt.
Ford hilft mit Geld, Fahrzeugen und Freiwilligen
Die Spende von Ford geht an lokale Wohltätigkeitsorganisationen, darunter die Community Foundation of the Texas Hill Country und Partner aus Fords neuem Hilfsprogramm „Building Together“. Zudem stellen Ford-Händler Leihfahrzeuge für das Amerikanische Rote Kreuz bereit, damit Rettungskräfte schneller zu betroffenen Gebieten gelangen können.
Auch Fords Belegschaft packt mit an: Am 17. Juli werden Mitarbeiter und Händler gemeinsam mit der North Texas Food Bank Lebensmittelpakete für betroffene Familien packen. Zudem wird Fords Volunteer Corps zusammen mit der Veteranenorganisation Team Rubicon in Texas beim Wiederaufbau helfen. Dank einer neuen Ford-Richtlinie dürfen Mitarbeiter für diese Arbeit bezahlte Freistellung erhalten.
Elena Ford, Chief Dealer Engagement Officer, sagte:
„Unsere Gedanken sind bei den Familien, die Angehörige verloren haben. Gemeinsam mit unseren Händlern und Partnern wollen wir denen helfen, die gerade alles verloren haben.“
Unterstützung auch für betroffene Ford-Kunden
Ford bietet Kunden in vom FEMA als Katastrophengebiet ausgewiesenen Regionen eine Zahlungsaussetzung von bis zu 60 Tagen an. Dieses Angebot gilt sowohl für Kunden von Ford Credit als auch für Lincoln Automotive Financial Services.
Toyota und GM ebenfalls mit Hilfsangeboten
Auch Toyota beteiligt sich mit mehr als 600.000 US-Dollar an der Fluthilfe. Dazu gehören Spenden an denselben Hilfsfonds wie Ford sowie Sachspenden, Freiwilligeneinsätze und ebenfalls Zahlungserleichterungen für Kunden.
General Motors (GM) unterstützt das Rote Kreuz mit Pick-ups und SUVs, um Rettungs- und Hilfseinsätze zu verstärken. Zudem wurde in betroffenen Regionen der „OnStar Full Crisis Mode“ aktiviert: Fahrzeugnutzer in GM-Modellen können darüber Notfallhilfe per Knopfdruck anfordern.
Fazit
Die texanische Flutkatastrophe hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst – nicht nur bei Behörden, sondern auch in der Wirtschaft. Ford, Toyota und GM zeigen, dass soziale Verantwortung weit über den Bau von Autos hinausgeht. Während die Suche nach Vermissten weitergeht, senden die Hilfsaktionen ein wichtiges Signal: Die Betroffenen sind nicht allein.