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Warnung der BaFin: „City Index GmbH“ nutzt falsche Identität – Website und WhatsApp-Angebote sind nicht lizenziert

TheDigitalArtist (CC0), Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt aktuell vor den Aktivitäten der angeblichen City Index GmbH, die über die Website cityindex.klosies.com sowie per WhatsApp-Nachrichten an deutsche Anlegerinnen und Anleger herantritt. Laut Angaben der Aufsichtsbehörde besteht der Verdacht auf unerlaubte Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungenohne erforderliche BaFin-Erlaubnis.

Besonders perfide: Die City Index GmbH behauptet, ein Teil der renommierten StoneX Financial Limited aus London zu sein. Die BaFin stellt klar: Diese Behauptung ist falsch. Die legitime StoneX Financial Limited steht in keinerlei Verbindung zu den Angeboten auf cityindex.klosies.com. Es handelt sich hier eindeutig um Identitätsmissbrauch.

Die Masche folgt einem bekannten Schema:

  • Über WhatsApp werden Anleger:innen mit scheinbar exklusiven Finanztipps oder Investments geködert.

  • Die Website wirkt professionell und suggeriert Seriosität.

  • Durch die Nennung eines echten Finanzunternehmens wird Vertrauen erschlichen.

Die BaFin weist mit Nachdruck darauf hin:
🔹 Wer in Deutschland Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen anbietet, braucht dafür eine ausdrückliche Erlaubnis.
🔹 Diese Erlaubnis lässt sich jederzeit über die Unternehmensdatenbank auf der BaFin-Website überprüfen.
🔹 cityindex.klosies.com und die dahinterstehende angebliche City Index GmbH sind nicht zugelassen.

🔔 Was Betroffene tun sollten:

  • Tätigen Sie keine Einzahlungen auf Konten, die über cityindex.klosies.com oder WhatsApp beworben werden.

  • Melden Sie sich bei der Polizei oder stellen Sie Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

  • Ziehen Sie eine rechtliche Beratung in Erwägung – insbesondere, wenn Sie bereits investiert haben.

  • Sichern Sie alle Beweise, insbesondere WhatsApp-Verläufe und Screenshots der Website.

Die öffentliche Warnung erfolgt gemäß § 37 Abs. 4 Kreditwesengesetz (KWG).

💬 Tipp der BaFin: Misstrauen ist angebracht, wenn über soziale Netzwerke oder Messenger-Dienste plötzlich lukrative Investitionen beworben werden – besonders, wenn dabei mit bekannten Namen und angeblicher Regulierung geworben wird. Echtheit lässt sich immer über offizielle Register verifizieren.

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