Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor einem betrügerischen Instagram-Konto mit dem Namen „bafin_bund1“ sowie vor einer damit in Verbindung stehenden WhatsApp-Gruppe. Beide Kanäle werden nicht von der BaFin betrieben, sondern von unbekannten Dritten, die sich unrechtmäßig als Vertreter der Finanzaufsicht ausgeben.
Was ist passiert?
Kriminelle nutzen den Namen und das Logo der BaFin, um über Instagram und WhatsApp bei Anlegerinnen und Anlegern einen offiziellen Eindruck zu erwecken. Unter dem falschen Profil „bafin_bund1“ wurden bereits Nutzer kontaktiert – häufig mit Versprechen über Rückzahlungen oder Hilfsangebote im Zusammenhang mit verlorenen Investitionen. In WhatsApp-Gruppen, die ebenfalls unter dem Namen der BaFin geführt werden, versuchen die Betrüger offenbar, an persönliche Daten oder Geldzahlungen zu gelangen.
BaFin stellt klar:
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Der einzig echte Instagram-Kanal der BaFin ist: @bafin_bund
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Die BaFin betreibt keine WhatsApp-Gruppen – weder öffentlich noch privat.
Wie erkennt man die Fälschung?
Die gefälschten Accounts verwenden häufig ein Logo der BaFin und übernehmen Teile des offiziellen Sprachstils. Dennoch gibt es deutliche Warnsignale:
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Aufforderung zur Weitergabe persönlicher Daten oder Ausweiskopien
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Versprechen auf Rückzahlungen gegen eine „Bearbeitungsgebühr“
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Kontaktaufnahme über private Nachrichten oder WhatsApp
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Dringlichkeitsdruck („nur heute gültig“, „sofort handeln“)
Verhalten im Verdachtsfall:
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Ignorieren Sie dubiose Nachrichten über Instagram oder WhatsApp mit vermeintlichem BaFin-Bezug.
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Übermitteln Sie keine persönlichen Daten.
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Blockieren Sie die betrügerischen Konten und melden Sie sie bei den jeweiligen Plattformen.
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Melden Sie den Vorfall direkt bei der BaFin oder Ihrer örtlichen Polizei.
Fazit:
Die BaFin ruft zur erhöhten Wachsamkeit auf: Sie kommuniziert ausschließlich über offizielle Kanäle. Alle Versuche, über soziale Medien wie Instagram oder Messenger-Dienste wie WhatsApp persönliche Daten zu erlangen, sind nicht seriös und dienen betrügerischen Zwecken. Anlegerinnen und Anleger sollten verdächtige Profile stets genau prüfen und im Zweifel die BaFin-Website www.bafin.de konsultieren.