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Spendenaktion in Braunschweig: 24-Stunden-Tattoo-Marathon für den guten Zweck

Pic_Panther (CC0), Pixabay

In Braunschweig hat ein außergewöhnliches Benefizevent zahlreiche Menschen bewegt: Ein 24-Stunden-Tattoo-Marathon, organisiert von engagierten Tätowiererinnen und Tätowierern, sammelte Spenden für das Kinderhospiz Löwenherz sowie für die Kinderstation des städtischen Klinikums. Unter dem Motto „Tinte für den guten Zweck“ öffnete ein lokales Tattoostudio rund um die Uhr seine Türen – und wurde zur Anlaufstelle für Hilfsbereitschaft, Solidarität und Kunst.

Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Menschen angemeldet, um sich an der Aktion zu beteiligen. Andere kamen spontan vorbei, suchten sich ein Motiv aus einer vorbereiteten Auswahl aus oder spendeten ohne Tattoo. Auch viele Kinder und Jugendliche aus der Umgebung beteiligten sich – nicht mit Tattoos, aber mit selbstgemalten Bildern, kleinen Geschenken oder Mutmach-Botschaften für die kranken Kinder.

Insgesamt nahmen über ein Dutzend Tattoo-Artists an der Aktion teil, viele von ihnen reisten extra aus anderen Städten an, um zu helfen. Sie arbeiteten in Schichten und verzichteten vollständig auf ihren Lohn. Die gesamten Einnahmen aus den Tattoos sowie zusätzlich gesammelte Geld- und Sachspenden fließen nun direkt in die Arbeit des Kinderhospizes Löwenherz und in die Betreuung der jungen Patientinnen und Patienten im Klinikum.

Auch an die kleinsten Details wurde gedacht: Für die Dauer der Aktion wurde ein kleiner „Tattoo-Kinderbereich“ eingerichtet, in dem Spielzeug, Süßigkeiten und Bastelmaterial bereitstanden. Unterstützt wurde das Event zudem von lokalen Bäckereien, Cafés und Musikern, die kostenlos für Verpflegung und Unterhaltung sorgten.

Die Stimmung war durchweg positiv – trotz der ernsten Hintergründe. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten, dass sie selbst schon Erfahrungen mit Krankheit in der Familie gemacht hätten und froh seien, auf diesem Weg helfen zu können.

Am Ende des 24-Stunden-Marathons war die Bilanz überwältigend: Mehrere tausend Euro konnten gesammelt werden, dazu kamen große Mengen an Spielzeug, Kuscheltieren, Büchern und Gesellschaftsspielen. Die Organisatoren kündigten bereits an, dass eine Wiederholung im nächsten Jahr fest geplant sei.

Ein Tag, der unter die Haut ging – im wahrsten Sinne des Wortes.

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