Eine neue NBC News/SurveyMonkey-Umfrage zeigt: 55 % der Amerikaner lehnen Donald Trumps zweite Amtszeit ab, nur 45 % äußern Zustimmung – ein Wert, der sich seit April nicht verändert hat. Besonders unter Demokraten (92 %) und unabhängigen Wählern (65 %) ist die Unzufriedenheit hoch. Zwar unterstützen 89 % der Republikaner Trump weiterhin, doch die Begeisterung in der eigenen Partei zeigt leichte Risse.
Im Vergleich zur letzten Umfrage sank der Anteil der Republikaner, die „begeistert“ von Trumps Politik sind, um sieben Prozentpunkte, besonders unter Anhängern der MAGA-Bewegung. Nur 1 % der Republikaner gaben an, sich „wütend“ über Trump zu fühlen – im Gegensatz zu 51 % der Demokraten, die angaben, „zornig“ oder „wütend“ über die Trump-Regierung zu sein.
Trumps Stärke: Einwanderung
Trotz sinkender Gesamtzustimmung bleibt Einwanderung seine stärkste politische Trumpfkarte. 51 % der Befragten befürworten Trumps Umgang mit Grenzschutz und Migrationspolitik, während 49 % dies ablehnen. In keinem anderen Politikbereich erzielt der Präsident derzeit eine Mehrheit.
Diese Werte spiegeln seine anhaltende Rhetorik und politische Maßnahmen wider: Trumps Regierung hat erneut Nationalgardisten zur Eindämmung von Protesten in Los Angeles entsendet, gegen den Willen von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom. Gleichzeitig laufen landesweite Proteste gegen seine Abschiebungspolitik, die vor allem auf Migranten aus Lateinamerika zielt.
Wirtschaft: Mehrheit sieht Stillstand oder Rückschritt
In wirtschaftlicher Hinsicht zeigen sich die Amerikaner ebenfalls eher ernüchtert:
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45 % sagen, ihre persönliche finanzielle Lage sei unverändert
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34 % berichten von einer Verschlechterung
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Nur 21 % sehen eine Verbesserung
Damit bleiben die wirtschaftlichen Einschätzungen gegenüber der April-Umfrage weitgehend stabil – ohne Anzeichen einer starken Trendwende.
Fazit:
Während Trump bei vielen Wählerinnen und Wählern auf zunehmende Ablehnung stößt, bleibt er in der Einwanderungsfrage klar führend – ein Umstand, der seinen Wahlkampf 2024 prägte und auch seine Präsidentschaft 2.0 bestimmt. Doch die Umfrage verdeutlicht auch: Die politische Spaltung vertieft sich – und das Stimmungsbild im Land bleibt hochemotional.