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Mobilfunkmesswoche: 98 Prozent der Messpunkte mit 4G oder 5G versorgt

hpgruesen (CC0), Pixabay

Die Bundesnetzagentur hat erste Ergebnisse der bundesweiten Mobilfunkmesswoche vorgelegt – und zeigt sich zufrieden mit dem bisherigen Stand der Mobilfunkversorgung in Deutschland. Laut Behördenchef Klaus Müller wurde an 98 Prozent aller Messpunkte eine Versorgung mit 4G oder 5G festgestellt. Das sei ein ermutigendes Zeichen, auch wenn es weiterhin Handlungsbedarf gebe.

Eine Woche lang waren Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mithilfe der „Breitbandmessung“-App der Bundesnetzagentur Funklöcher zu melden. Die Resonanz war enorm: Mehr als 150.000 Menschen nahmen teil und erfassten insgesamt 145 Millionen Messpunkte – eine beachtliche Datenbasis, wie Müller betonte.

Die Ergebnisse der Messkampagne sollen nun in eine interaktive Karte einfließen, die die Mobilfunkabdeckung in Echtzeit abbildet und künftig kontinuierlich aktualisiert wird. Sie soll sowohl für Verbraucher als Orientierungshilfe als auch für Mobilfunkanbieter und Kommunen als Entscheidungsgrundlage dienen, um gezielt weiße Flecken im Netz zu schließen.

Zwar zeigt die hohe 4G-/5G-Abdeckung, dass sich der Netzausbau in Deutschland spürbar verbessert hat, doch in ländlichen Regionen oder entlang von Bahnstrecken und Autobahnen gibt es weiterhin Lücken. Genau hier soll die Aktion helfen, transparente Daten zu liefern und Druck auf Anbieter auszuüben, vorhandene Lücken schneller zu schließen.

Die Bundesnetzagentur plant, ähnliche Messaktionen künftig regelmäßig durchzuführen, um den Netzausbau fortlaufend zu begleiten und zu bewerten. Ziel bleibt eine flächendeckende und leistungsstarke Mobilfunkversorgung, auf die sich alle Bürgerinnen und Bürger verlassen können – unabhängig vom Wohnort.

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