Die Fans sind da, die Verstärker aufgedreht, die ersten Gitarrenriffs hallen über das Gelände – Rock am Ring und Rock im Park sind in ihre Jubiläumsausgaben gestartet. Und das gleich mit einer Überraschung: Auf dem Nürburgring in der Eifel eröffnete Electric Callboy unangekündigt das Festival und brachte die Menge mit ihrem Mix aus Metalcore und Party-Energie sofort auf Betriebstemperatur. Parallel dazu gab die US-Band Nothing More in Nürnberg den kraftvollen Auftakt bei Rock im Park.
Ausverkauft und ausgelassen
Beide Festivals verzeichnen erneut beeindruckende Zahlen:
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Rock am Ring ist mit 90.000 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauft.
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Rock im Park meldet rund 88.500 Gäste auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg.
Insgesamt stehen rund 100 Acts bis Sonntag auf den Bühnen – von globalen Headlinern bis zu aufstrebenden Newcomern. Die Fans dürfen sich auf ein vielseitiges Line-up freuen, das von harten Riffs über Punk-Energie bis hin zu melodischen Momenten alles bietet.
Musik trifft Wetter – durchwachsen, aber nicht weniger laut
Schon zur Anreise machte das Eifelwetter seinem Ruf alle Ehre: Zwischen Sonne, Wind und Regen erlebten die Fans die ersten Zeltplatzabenteuer. Für das Wochenende sind laut Deutschem Wetterdienst Regen und vereinzelte Gewitter möglich – doch echte Festivalgänger lassen sich davon nicht beeindrucken. Gummistiefel, Poncho und gute Laune gehören schließlich genauso zum Erlebnis wie die Musik selbst.
40 Jahre Rockgeschichte – ein emotionales Comeback
Für viele hat dieses Wochenende Symbolcharakter: Rock am Ring feiert seine 40. Ausgabe, Rock im Park die 29. – und beide Festivals sind nach Jahren der Pandemie und der Unsicherheiten rund um Großveranstaltungen wieder voller Energie zurück. Alteingesessene Fans feiern mit Newcomern Seite an Seite, die Campingplätze sind wieder dicht gefüllt, und über allem liegt das vertraute Dröhnen der Musik – laut, ehrlich und kompromisslos.