Der Lohnsteuerhilfeverein Bayern schlägt Alarm: Aktuell kursieren gefälschte Schreiben, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern stammen. Die Betrüger fordern darin 350,11 Euro wegen angeblicher Verzugszinsen zur Steuererklärung 2023.
Die Schreiben sind zwei Seiten lang und wirken auf den ersten Blick täuschend echt – mit offiziellem Layout, Behördensprache und korrekter Adressierung. Umso wichtiger ist es laut Verein, bei Zweifeln nicht vorschnell zu zahlen, sondern Rücksprache mit dem zuständigen Finanzamt zu halten.
Betroffene sollten:
- keine Zahlungen leisten, ohne vorherige Prüfung,
- auf Absender, Kontoverbindung und Formulierungen achten,
- im Zweifel die Echtheit telefonisch beim Finanzamt verifizieren.
Der Verein rät zudem, solche Schreiben direkt der Polizei oder dem Finanzamt zu melden, damit gegen die Täter vorgegangen werden kann. Steuerpflichtige sollten sich nicht unter Druck setzen lassen – echte Mahnungen enthalten keine Zahlungsaufforderung auf private Konten.