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China erlebt extreme Mai-Hitze: Über 40 Grad in vielen Regionen

glaborde7 (CC0), Pixabay

In Teilen Nord- und Zentralchinas hat eine außergewöhnliche Hitzewelle zu Rekordtemperaturen geführt. In den vergangenen Tagen wurden in mehr als 99 Wetterstationen neue Höchstwerte für den Monat Mai gemessen – vielerorts über 40 Grad Celsius.

Neue Rekorde in mehreren Städten

Besonders betroffen ist die 13-Millionen-Einwohner-Stadt Zhengzhou, die im Zentrum des Landes liegt. Dort zeigte das Thermometer am Dienstag 41 Grad Celsius. Noch heißer war es in der nahegelegenen Stadt Linzhou mit 43,2 Grad – laut Angaben des chinesischen Wetterdienstes ein neuer Rekord für die Region.

Auch weiter nördlich wurden neue Höchstwerte erreicht: In Shahe, in der Provinz Hebei, wurden 42,9 Grad gemessen. Diese extremen Werte liegen deutlich über dem, was in der Vergangenheit im Mai üblich war.

Fast 100 Wetterstationen melden Rekorde

Wie der nationale Wetterdienst mitteilte, wurden bis Dienstagmittag in 99 Stationen die bisherigen Mai-Höchstwerte entweder erreicht oder übertroffen. Betroffen sind große Teile des Nordens, darunter wichtige Industrie- und Landwirtschaftsregionen.

Meteorologen rechnen mit Entspannung

Laut Vorhersagen soll die extreme Hitze jedoch nicht anhalten. Die Meteorologen rechnen damit, dass sich die Temperaturen ab Mittwoch allmählich abschwächen. Bis Freitag könnten die Temperaturen in manchen Regionen um bis zu 15 Grad fallen.

Klimawandel im Fokus

Auch wenn kurzfristige Wetterereignisse allein noch kein Beweis für den Klimawandel sind, sehen viele Experten die zunehmende Häufigkeit solcher extremen Hitzewellen als deutlichen Hinweis. Schon in den vergangenen Jahren hatte China mit Dürren, Hitzerekorden und Starkregen zu kämpfen – Phänomene, die weltweit zunehmen.

Fazit:
China erlebt in diesem Mai eine beispiellose Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von über 43 Grad Celsius. Besonders betroffen sind Millionenstädte wie Zhengzhou und Regionen in der Provinz Henan. Eine kurzfristige Abkühlung ist in Sicht – doch der Trend zu immer extremeren Wetterlagen setzt sich weltweit fort.

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