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Mariska Hargitay enthüllt die wahre Identität ihres biologischen Vaters

MIH83 (CC0), Pixabay

Die Schauspielerin Mariska Hargitay, bekannt aus der Serie „Law & Order: Special Victims Unit“, hat in ihrer neuen Dokumentation „My Mom Jayne“ eine überraschende familiäre Wahrheit offenbart. In dem Film, der am 17. Mai auf den Filmfestspielen in Cannes Premiere feierte, berichtet die 61-Jährige, dass ihr biologischer Vater nicht Mickey Hargitay, sondern der italienische Sänger Nelson Sardelli ist.

In einem Interview mit Vanity Fair erzählte Hargitay, dass sie in ihren 20ern ein Foto von Sardelli sah und sofort wusste, dass er ihr leiblicher Vater ist. „Es war, als ob der Boden unter mir wegbricht“, beschrieb sie den Moment der Erkenntnis.

Hargitays Mutter, die berühmte Schauspielerin Jayne Mansfield, hatte 1963 während ihrer Scheidung von Mickey Hargitay eine Affäre mit Sardelli. Zwar versöhnten sich Mansfield und Hargitay später im selben Jahr, doch im Januar 1964 kam Mariska Hargitay zur Welt.

Die Suche nach der Wahrheit

Im Alter von 30 Jahren beschloss Mariska Hargitay, Sardelli persönlich kennenzulernen. Sie besuchte ihn bei einem Auftritt in Atlantic City und stellte sich vor. Sie betonte dabei: „Ich will nichts von dir, ich brauche nichts von dir… Ich habe einen Vater.“ Dennoch entwickelte sich später eine Bindung zwischen ihr und Sardelli, der in der Dokumentation ebenfalls zu Wort kommt.

Der Film „My Mom Jayne“ ist für Hargitay ein sehr persönliches Projekt. Er beleuchtet das Leben ihrer Mutter Jayne Mansfield, die 1967 bei einem Autounfall ums Leben kam, als Mariska gerade drei Jahre alt war. Hargitay beschreibt die Dokumentation als eine Reise zur Wiederentdeckung ihrer Mutter und zur Anerkennung ihrer eigenen Geschichte. „Ich habe immer geglaubt, dass in Verletzlichkeit Stärke liegt, und die Arbeit an diesem Film hat diese Überzeugung noch mehr bestätigt“, sagte sie.

Ein emotionaler Prozess

Hargitay gibt zu, dass es eine große Herausforderung war, die Wahrheit zu akzeptieren: „Ich habe mein ganzes Leben lang mit der Gewissheit gelebt, eine Lüge zu leben.“ Dennoch betont sie, dass Mickey Hargitay, der 2006 starb, für sie immer ihr Vater bleiben wird: „Ich bin Mickey Hargitays Tochter – das ist keine Lüge.“

Eine Liebeserklärung an beide Väter

Der Film ist nicht nur eine Hommage an ihre verstorbene Mutter, sondern auch eine Liebeserklärung an Mickey Hargitay, den Mann, der sie großzog. „Es gab niemanden auf der Welt, dem ich näher stand“, reflektierte Mariska über ihren Stiefvater.

„My Mom Jayne“ wird am 27. Juni auf HBO erscheinen und auf HBO Max verfügbar sein. Die Dokumentation ist eine Reise der Selbstfindung und ein Zeugnis dafür, wie Hargitay durch die Aufarbeitung ihrer Familiengeschichte neue Kraft und Identität gefunden hat.

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