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Betrug im Namen der DGUV: Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Rechnungen

TeroVesalainen / Pixabay

Kriminelle geben sich derzeit vermehrt als Vertreter der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) aus und verschicken täuschend echt wirkende Rechnungen per E-Mail oder Brief. Ziel der Betrugsmasche ist es, Geld für ein angeblich verpflichtendes „digitales Präventionsmodul“ zu kassieren. Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt eindringlich davor, Zahlungen zu leisten.

Täuschend echte Schreiben mit missbrauchtem Logo

Besonders betroffen sind Vereine, Privatpersonen und Betriebe aus dem Gastgewerbe. Die gefälschten Schreiben erwecken den Eindruck, es handle sich um eine offizielle Maßnahme der DGUV oder einer Berufsgenossenschaft – inklusive originalgetreuem Logo und gefälschter Unterschrift des DGUV-Hauptgeschäftsführers Dr. Stefan Hussy.

„Diese Betrugsversuche sind professionell gemacht und schwer zu erkennen“, sagt Micaela Schwanenberg, Rechtsreferentin bei der Verbraucherzentrale Sachsen. In den bekannten Fällen wurden mehrere hundert Euro für die angebliche Teilnahme an einem neuen Service gefordert – per Überweisung auf eine spanische IBAN. Ein klares Warnzeichen: Die DGUV nutzt ausschließlich deutsche Bankverbindungen.

Keine Zahlung ohne genaue Prüfung

Die Verbraucherzentrale rät dringend zur Vorsicht. Betroffene sollten prüfen, ob überhaupt eine Zahlungspflicht gegenüber der DGUV oder einer Berufsgenossenschaft besteht – etwa durch Rücksprache mit dem eigenen Unfallversicherungsträger. „Niemals sollte auf Grundlage eines ungeprüften Schreibens Geld überwiesen werden“, so Schwanenberg.

Was Betroffene jetzt tun sollten

Wer bereits gezahlt hat, sollte sofort Anzeige bei der Polizei erstatten und sich an die eigene Bank wenden, um eine Rückbuchung zu versuchen. Die Verbraucherzentrale bietet zudem rechtliche Unterstützung und Beratung an – telefonisch unter 0341 / 696 29 29 oder online unter verbraucherzentrale-sachsen.de.

Auch die DGUV selbst warnt auf ihrer Website vor der Betrugsmasche und hat rechtliche Schritte eingeleitet.

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