Volkszählung zeigt: In zwei Orten keine katholische Bevölkerungsmehrheit mehr
München, 6. Mai 2025 – In zwei bayerischen Gemeinden wird der 15. August – Mariä Himmelfahrt – ab diesem Jahr kein gesetzlicher Feiertag mehr sein. Das teilte das bayerische Innenministerium mit. Grund ist die Auswertung der letzten Volkszählung (Zensus) von 2022: In den betroffenen Gemeinden stellen Katholiken nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit, was Voraussetzung für den Feiertagsstatus ist.
Gleichzeitig profitieren sechs andere Gemeinden vom gegenteiligen Effekt: Dort wird Mariä Himmelfahrt künftig neu als arbeitsfreier Feiertag eingeführt, weil Katholiken nun die Mehrheit der Bevölkerung bilden.
Mariä Himmelfahrt ist ein Hochfest der katholischen Kirche und wird in Bayern traditionell nur in Gemeinden mit mehrheitlich katholischer Bevölkerung gesetzlich begangen. Der Feiertag fällt jährlich auf den 15. August.