Dark Mode Light Mode

USA setzen Visa-Entzug für internationale Studierende vorerst aus

jaydeep_ (CC0), Pixabay

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat die Annullierung mehrerer Hundert Visa für internationale Studierende vorerst gestoppt. Wie die US-Nachrichtenportale „Politico“ und die „New York Times“ berichten, sollen bereits gelöschte Visa-Profile wieder reaktiviert werden, solange ein neues System zur Überprüfung der Visa entwickelt wird.

Demnach berufen sich die Medien auf Aussagen von Anwälten des US-Justizministeriums während aktueller Gerichtsanhörungen. Hintergrund der Maßnahme war eine Überprüfung von Visa-Anträgen, bei der internationale Studierende unter anderem auf mögliche Vorstrafen untersucht wurden. Zahlreiche Studierende sahen sich plötzlich mit dem Entzug ihrer Aufenthaltsgenehmigungen konfrontiert, was zu Protesten und rechtlichen Auseinandersetzungen führte.

Nun hat die Regierung eingeräumt, dass die bisherigen Überprüfungsmechanismen unzureichend seien. Bis zur Entwicklung eines neuen, standardisierten Verfahrens sollen keine weiteren Visa-Entzüge auf Grundlage der bisherigen Vorstrafenüberprüfungen erfolgen.

Für betroffene Studierende bedeutet die vorläufige Rücknahme des Visa-Entzugs eine wichtige Atempause. Viele von ihnen konnten ihr Studium aufgrund der Unsicherheit über ihren Aufenthaltsstatus nur eingeschränkt oder gar nicht fortsetzen.

Beobachter werten den Schritt als ein Signal, dass die Trump-Regierung im Umgang mit internationalen Studierenden auf wachsenden politischen und juristischen Druck reagieren muss. Ob und wann ein neues Überprüfungssystem eingeführt wird, ist derzeit noch offen.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Warnungen der IOSCO

Next Post

Wenn Fenster zum Sanierungsfall werden: Energieverlust stoppen und richtig modernisieren