Ein weiteres tragisches Kapitel im Umfeld des Epstein-Skandals: Virginia Giuffre, eine der bekanntesten Anklägerinnen im Missbrauchsskandal um den US-Milliardär Jeffrey Epstein, ist tot. Nach Angaben ihrer Familie beging die 41-Jährige auf ihrer Farm in Australien Suizid.
In einer Stellungnahme erklärten Angehörige: „Sie hat ihr Leben durch Suizid verloren, nachdem sie lebenslang ein Opfer von sexuellem Missbrauch und Sexhandel war.“ Die seelischen Folgen ihrer traumatischen Erfahrungen seien letztlich zu schwer geworden.
Virginia Giuffre wurde weltweit bekannt, nachdem sie dem britischen Prinz Andrew schwere Vorwürfe gemacht hatte. Sie beschuldigte ihn, sie als 17-Jährige – vermittelt durch Epstein – sexuell missbraucht zu haben. Der Fall sorgte international für Aufsehen und erschütterte das britische Königshaus.
Giuffre galt für viele als Symbol für den mutigen Kampf von Opfern sexuellen Missbrauchs gegen mächtige Täter. Ihr Tod wirft ein weiteres Schlaglicht auf die tiefen Narben, die solche Taten auch Jahrzehnte später hinterlassen können.