Dark Mode Light Mode

BaFin warnt vor FdCoin und FdBank – Identitätsmissbrauch bei mehreren Websites festgestellt

geralt / Pixabay

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) warnt eindringlich vor den Online-Angeboten rund um den sogenannten „FdCoin“ und der angeblichen FdBank. Nach aktuellen Erkenntnissen bieten die unbekannten Betreiber über eine Vielzahl von Websites unerlaubt Kryptowerte-Dienstleistungen an – ohne die dafür gesetzlich notwendige Zulassung in Deutschland.

Diese Websites stehen im Fokus der Warnung:

  • fdcoin.de
  • fondsdebotbank.de
  • fonddepobank.de
  • fondsdepotsbank.de
  • fondsdepodbank.de
  • fonddepotbank.eu
  • fondsdepodbank.de
  • fondsdepotbank.eu
  • fd-bank.de

Kein Zusammenhang mit echter Fondsdepot Bank

Besonders perfide: Die Betreiber dieser Seiten geben sich fälschlicherweise als mit der Fondsdepot Bank verbunden aus. Tatsächlich handelt es sich um einen Identitätsmissbrauch zulasten der Fondsdepot Bank – einer Marke der FNZ Bank SE mit Sitz in Aschheim. Die legitime Fondsdepot Bank hat keinerlei Verbindung zu den genannten Websites oder dem FdCoin-Angebot.

BaFin sieht erheblichen Aufklärungsbedarf

Die BaFin warnt ausdrücklich davor, auf den genannten Websites Kryptoinvestitionen zu tätigen oder persönliche Daten preiszugeben. Es besteht der dringende Verdacht, dass das Angebot nicht nur unerlaubt, sondern auch potenziell betrügerisch ist.

Gesetzliche Grundlage der Warnung

Die BaFin stützt ihre Maßnahmen auf § 10 Absatz 7 des Kryptomärkteaufsichtsgesetzes (KMAG). Demnach benötigen Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen in Deutschland eine behördliche Genehmigung – die in diesen Fällen nicht vorliegt.

Was sollten Verbraucher jetzt tun?

  • Prüfen Sie Angebote rund um Kryptowährungen immer auf ihre Seriosität.
  • Lassen Sie sich nicht von professionell gestalteten Websites oder bekannten Markennamen täuschen.
  • Nutzen Sie die BaFin-Unternehmensdatenbank, um Anbieter zu verifizieren.
  • Leisten Sie keine Zahlungen oder Datenweitergaben über die genannten Websites.
  • Melden Sie verdächtige Aktivitäten direkt bei der BaFin oder Ihrer örtlichen Polizei.

Fazit:
Ob FdCoin, FdBank oder Fondsdepot mit einem Schreibfehler – hinter den genannten Domains steckt offenbar ein raffiniertes Täuschungsmanöver. Anlegerinnen und Anleger sollten bei jedem Angebot rund um Kryptowährungen äußerste Vorsicht walten lassen und im Zweifel lieber einen Schritt zurück als zu schnell einen Schritt zu viel machen.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

BaFin warnt erneut vor Revolvo – Neue Website revolvo.cc im Visier der Aufsicht

Next Post

BaFin warnt vor Graphene Brokerage LTD – Verdacht auf unerlaubte Finanzdienstleistungen über graphene-ltd.com