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Versicherer schlagen Alarm: Hochwertige Fahrräder und E-Bikes zunehmend Ziel von Diebstählen

NoPixelZone (CC0), Pixabay

Fahrraddiebstähle bleiben ein wachsendes Problem – besonders für Besitzerinnen und Besitzer von hochwertigen Rädern und E-Bikes. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilt, sind Kriminelle immer gezielter auf der Suche nach teuren Fahrrädern, oft mit professioneller Vorgehensweise.

Schaden pro Diebstahl stark gestiegen

„Die Täter gehen offenbar gezielter vor“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider:
Der durchschnittliche Schaden pro Diebstahl lag im vergangenen Jahr bei rund 1.190 Euromehr als dreimal so viel wie vor 20 Jahren.

Damit hat sich nicht nur die Zahl der Fälle verschoben, sondern auch deren Qualität: Statt viele günstige Fahrräder zu stehlen, konzentrieren sich Diebe offenbar zunehmend auf wenige, dafür aber deutlich wertvollere Modelle – insbesondere E-Bikes, Lastenräder und Carbonräder.

Versicherer raten zu hochwertiger Sicherung

Die Versicherungswirtschaft appelliert an Fahrradbesitzer, sich besser gegen Diebstahl zu schützen. Empfohlen werden vor allem:

  • Stabile U-Schlösser oder
  • massive Kettenschlösser aus gehärtetem Stahl,
  • möglichst verbunden mit einem fest verankerten Gegenstand.

Zusätzlich können GPS-Tracker, codierte Rahmen, Fahrradgaragen oder Apps zur Standortüberwachung den Schutz erhöhen – besonders bei E-Bikes, die oft über integrierte Technik verfügen.

Fazit

Der Trend ist eindeutig: Hochwertige Räder sind zunehmend im Visier von Dieben – und der finanzielle Schaden nimmt stetig zu. Wer viel in sein Rad investiert hat, sollte auch in den Diebstahlschutz investieren. Denn im Ernstfall zählt nicht nur der Wert, sondern auch der Ärger und Aufwand, den ein gestohlenes Fahrrad mit sich bringt.

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