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Handyverbot an Schulen

IO-Images (CC0), Pixabay

Unser Netzwerk hieß „Draußen“, nicht TikTok. Es wird viel über ein Handyverbot an Schulen diskutiert – und das ist auch gut so. Ein Handy hat im Unterricht nichts zu suchen.

Wie oft, so erzählte mir ein befreundeter Lehrer, habe er schon Schüler erwischt, die während der Stunde „nur schnell“ eine SMS verschickten – ohne sich dabei auch nur ansatzweise schlecht zu fühlen oder ein schlechtes Gewissen zu haben. Mittlerweile hat er in seiner Klasse durchgesetzt, dass alle Handys zu Beginn der Stunde in eine Kiste gelegt werden – natürlich stumm geschaltet.

Die Quintessenz dieser Maßnahme? Die Leistungen der Schüler sind nicht nur besser, sondern auch konstanter geworden, weil sie sich endlich voll auf den Unterricht konzentrieren.

Grundsätzlich sollte natürlich jeder sein Handy mit in die Schule nehmen dürfen. Aber es wäre eine sinnvolle Lösung, wenn es zu Unterrichtsbeginn ausgeschaltet und erst nach Schulschluss wieder aktiviert wird.

Ebenso wichtig ist es, dass Kinder wieder echte Freundschaften pflegen und nicht nur virtuelle Kontakte haben. Sie müssen lernen, gemeinsam etwas zu unternehmen, ohne ständig aufs Handy zu schauen. In der digitalen Welt scheint alles rosarot zu sein – doch mit der Realität hat das oft wenig zu tun.

Außerdem sollten junge Menschen frühzeitig verstehen, dass nicht alles, was sie auf dem Handy lesen, auch der Wahrheit entspricht. Viele, so mein befreundeter Lehrer, nehmen Handy-News völlig unkritisch auf, ohne sie zu hinterfragen. Medienkompetenz ist daher mindestens genauso wichtig wie ein bewusster Umgang mit dem Smartphone.

 

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