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USA ziehen sich aus UNO-Klimafonds zurück – Rückschlag für internationale Klimahilfe

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay

Die Vereinigten Staaten haben sich offiziell aus dem Führungsgremium des UNO-Fonds für Klimaschäden zurückgezogen. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Der Rückzug tritt sofort in Kraft, ein Ersatz für die US-Vertretung ist nicht vorgesehen.

Der Klimafonds wurde geschaffen, um arme und besonders anfällige Länder bei der Bewältigung von klimabedingten Naturkatastrophen zu unterstützen. Mit dieser Entscheidung setzen die USA ihre Linie fort, sich aus internationalen Klimaabkommen und Organisationen zurückzuziehen. US-Präsident Donald Trump hatte bereits das Pariser Klimaabkommen verlassen und angekündigt, keine Gelder mehr für den Klimaschutz bereitzustellen.

Offene Fragen zur US-Finanzierung

Mit Stichtag 23. Januar hatten wohlhabendere Staaten dem Fonds insgesamt 741 Millionen Dollar (rund 690 Millionen Euro) zugesagt. Die USA hatten davon 17,5 Millionen Dollar beigesteuert. Was mit diesen Mitteln nach dem Rückzug geschieht, ist unklar, da das Geld für konkrete Projekte vorgesehen war.

Die Entscheidung könnte die internationale Klimafinanzierung erheblich schwächen, da der Fonds erst in diesem Jahr mit der Umsetzung von Hilfsprojekten beginnen sollte. Experten befürchten, dass der US-Rückzug weitere Länder abschrecken könnte und die Hilfe für die ärmsten Regionen der Welt ins Stocken gerät.

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