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„Mobile Briefmarke“ wird immer beliebter: Über 13 Millionen Verkäufe im letzten Jahr

75 Jahre nach der Einführung der ersten Briefmarken in der Bundesrepublik Deutschland erlebt die digitale Alternative zur klassischen Frankierung einen leichten Aufschwung. Die sogenannte „Mobile Briefmarke“ wurde im vergangenen Jahr 13,8 Millionen Mal verkauft, was einem Anstieg von 0,3 Millionen Verkäufen im Vergleich zu 2022 entspricht, teilte die Deutsche Post auf Anfrage mit.

Bei der Mobilen Briefmarke buchen die Kunden das Porto bequem über eine App. Nach dem Kauf wird ein individueller Code generiert, der auf den Briefumschlag geschrieben wird. Dieser Code dient dann als digitale Frankierung, die von der Post bei der Bearbeitung erkannt wird. Der Vorteil dieser Methode liegt in der Flexibilität: Es wird keine physische Briefmarke benötigt, und der Kauf kann jederzeit und von überall aus erfolgen.

Die Deutsche Post sieht in der Mobilen Briefmarke eine innovative Ergänzung zu den traditionellen Frankierungsmöglichkeiten. Besonders für spontane Briefe oder in Situationen, in denen keine Briefmarke zur Hand ist, bietet sie eine praktische Lösung. Trotz des Anstiegs bleibt die klassische Briefmarke weiterhin die bevorzugte Wahl vieler Kunden.

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