Start Politik International US-Militär in Europa in erhöhter Alarmbereitschaft wegen möglicher russischer Sabotageakte

US-Militär in Europa in erhöhter Alarmbereitschaft wegen möglicher russischer Sabotageakte

37

Vergangene Woche wurden US-Militärstützpunkte in Europa aus Sorge vor möglichen Sabotageakten, die von Russland unterstützt werden könnten, in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dies berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf mehrere informierte Quellen.

Laut CNN verfügten die USA über Geheimdienstinformationen, die darauf hinwiesen, dass Angriffe auf amerikanische Stützpunkte und Personal durch russische Stellvertreter möglich seien. Diese Informationen wurden als so alarmierend eingestuft, dass zusätzliche Sicherheitsprotokolle implementiert wurden. Das Pentagon erhöhte die Sicherheitsvorkehrungen Ende Juni auf US-Militärstützpunkten in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Es wurde die zweithöchste Sicherheitsstufe, die sogenannte Force Protection Condition Charlie, ausgerufen. Diese Stufe gilt, wenn eine unmittelbar bevorstehende Terrorbedrohung angenommen wird.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Maßnahmen berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf US-Verteidigungsbeamte, dass der Schritt mit „vagen Drohungen“ aus Moskau in Verbindung stand. CNN fügte hinzu, dass das Militärbündnis NATO seinen Informationsaustausch über „Russlands Kampagne verdeckter Sabotageaktivitäten“ in Europa deutlich verstärkt habe.

Ein ranghoher NATO-Vertreter erklärte, dass diese Aktivitäten in den letzten Monaten „immer dreister und aggressiver“ geworden seien. Zudem bieten die aktuellen Wahlen in verschiedenen westlichen Staaten Russland „eine erstklassige Gelegenheit“, um die öffentliche Unterstützung für die Ukraine zu untergraben.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die zunehmenden Spannungen und die Bereitschaft der USA und ihrer Verbündeten, auf mögliche Bedrohungen durch Russland vorbereitet zu sein.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein