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Microsoft verschiebt Einführung umstrittener KI-Suchfunktion aufgrund von Datenschutzbedenken

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PhotoMIX-Company (CC0), Pixabay

Microsoft verschiebt die Einführung einer umstrittenen Windows-Suchfunktion, die alle paar Sekunden Bildschirmaufnahmen speichern soll. IT-Expertin Eva-Maria Weiß von Heise Online erklärte, dass diese Funktion erhebliche Risiken birgt. Sie führte das Beispiel Online-Banking an, bei dem auf den Bildschirmaufnahmen sensible Informationen wie Kontostände, PINs und Zugangsdaten sichtbar wären.

Microsoft argumentiert, dass die KI-gestützte Suchfunktion den Nutzern erleichtern soll, Informationen auf ihrem Computer schneller und effizienter zu finden. Ursprünglich sollte das Programm ab nächster Woche mit einem neuen PC-Typ verfügbar sein. Aufgrund der Bedenken und zur Sicherstellung der Datensicherheit hat das Unternehmen jedoch beschlossen, die Funktion nochmals intensiv zu testen.

Zusätzlich zu den Sicherheitsbedenken gibt es auch Datenschutzbedenken seitens der Nutzer und Experten. Die Speicherung von regelmäßigen Bildschirmaufnahmen könnte ungewollt persönliche und vertrauliche Informationen preisgeben, was sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen problematisch sein könnte.

Microsoft betont, dass sie auf das Feedback der Nutzer und Experten hören und die Funktion so gestalten wollen, dass sie sowohl sicher als auch nützlich ist. Ein neuer Veröffentlichungstermin wurde bisher nicht bekannt gegeben, aber das Unternehmen versichert, dass die zusätzlichen Tests dazu beitragen werden, potenzielle Risiken zu minimieren und die Privatsphäre der Nutzer zu schützen.

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