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DWS Investment GmbH Frankfurt am Main – Jahresbericht 01.10.2022 bis 30.09.2023 E.ON Rentenfonds DWS (EUR) DE0009848044

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Tumisu (CC0), Pixabay

DWS Investment GmbH

Frankfurt am Main

Jahresbericht 01.10.2022 bis 30.09.2023

E.ON Rentenfonds DWS
ISIN Nr.: DE0009848044

Anlageziel und Anlageergebnis im Berichtszeitraum

Der E.ON Rentenfonds DWS strebt eine Rendite in Euro an, die sich an der Entwicklung des Vergleichsmaßstabs (80% iBoxx € Germany 1-10J, 20% iBoxx € Corporate AA) orientiert. Hierzu investiert er schwerpunktmäßig in Zinstiteln, die auf Euro lauten.

In den zurückliegenden zwölf Monaten bis Ende September 2023 konnte der Fonds seinen Wert nicht ganz stabil halten (-0,1% je Anteil; nach BVI-Methode), lag damit aber vor seiner Benchmark, die um 1,0% nachgab (jeweils in Euro).

Anlagepolitik im Berichtszeitraum

Als wesentliche Risiken sah das Portfoliomanagement insbesondere den Russland-Ukraine-Krieg sowie die Unsicherheiten hinsichtlich des künftigen Kurses der Zentralbanken, gerade auch angesichts deutlich gestiegener Inflationsraten einerseits und Anzeichen einer aufkommenden Rezession andererseits, an.

Hinsichtlich der Emittentenstruktur war der Rentenfonds neben Staatspapieren (inkl. staatsnahen Emissionen) unter Renditeaspekten auch in Unternehmensanleihen (Corporate Bonds), Covered Bonds (gedeckte Zinstitel; z.B. Pfandbriefe) und Finanzanleihen (Financials) investiert. Während des Berichtszeitraums wurden die Positionen in Covered Bonds zu Lasten der Bestände in Corporate Bonds weiter ausbebaut und bildeten zuletzt den Anlageschwerpunkt im Fonds. Eine kleinere Position an Anleihen aus Schwellenländern rundete das Portfolio ab. Die im Bestand gehaltenen Zinspapiere hatten zum Berichtsstichtag Investment-Grade-Status (BBB- und besser der führenden Rating-Agenturen), wobei diese sogar fast ausschließlich ein Rating von A bis AAA aufwiesen.

E.ON Rentenfonds DWS vs. Vergleichsindex
Wertentwicklung im Überblick

ISIN 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre
DE0009848044 -0,1% -13,9% -11,7%
80% iBoxx € Germany 1-10J, 20% iBoxx € Corporate AA -1,0% -12,5% -9,9%

Wertentwicklung nach BVI-Methode, d. h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages. Wertentwicklungen der Vergangenheit ermöglichen keine Prognose für die Zukunft.

Stand: 30.9.2023

Angaben auf Euro-Basis

Im Berichtszeitraum befanden sich die internationalen Kapitalmärkte in schwierigem Fahrwasser: Geopolitische Krisen wie der seit dem 24. Februar 2022 andauernde Russland-Ukraine-Krieg, hohe Inflation und verlangsamtes Wirtschaftswachstum trübten die Stimmung an den Märkten deutlich ein. Verschärfte Sanktionen der westlichen Länder gegen Russland sowie Lieferboykotte Russlands ließen die Preise für Energie (Öl, Gas, Kohle) und auch für Lebensmittel dramatisch ansteigen. Um der Inflation und deren Dynamik entgegenzuwirken, hoben viele Zentralbanken die Zinsen spürbar an und verabschiedeten sich damit von ihrer jahrelangen expansiven Geldpolitik. Im zurückliegenden Jahr bis Ende September 2023 setzten die Zentralbanken ihren Zinserhöhungskurs fort: So erhöhte die US-Notenbank (Fed) ihre Leitzinsen weiter um 2,25 Prozentpunkte auf eine Bandbreite von 5,25% p.a. – 5,50% p.a., die Europäische Zentralbank (EZB) hob ihren Leitzins in acht Schritten von 1,25% p.a. auf 4,50% p.a. an. Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf ein sich weltweit abschwächendes Wirtschaftswachstum mehrten sich bei den Marktakteuren zunehmend Befürchtungen einer um sich greifenden Rezession. Die Energie- und Erzeugerpreise gaben im weiteren Verlauf des Berichtzeitraums wieder etwas nach. Dennoch bewegte sich der Preisauftrieb – trotz des zuletzt nachlassenden Inflationsdrucks – Ende September 2023 insgesamt immer noch auf hohem Niveau, insbesondere gemessen an der Kerninflation, bei der u.a. die schwankungsreichen Preise für Energie und Lebensmittel nicht berücksichtigt werden.

Der bereits zuvor nach einer langjährigen extremen Niedrigzinsphase einsetzende Renditeanstieg an den internationalen Bondmärkten setzte sich im Berichtszeitraum per Saldo weiter fort, begleitet von Anleihekursrückgängen. Kerntreiber des Renditeanstiegs waren die sich hartnäckig haltenden relativ hohen Inflationsraten sowie die zügigen Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung. Zum kurzen Laufzeitende hin war der Renditeanstieg während der Berichtsperiode stärker, getrieben insbesondere durch die Leitzinserhöhungen der Zentralbanken. Insgesamt führte diese unterschiedlich ausgeprägte Renditeentwicklung vom kürzeren zum längeren Laufzeitende hin in Deutschland und den USA zu einer inversen Zinsstrukturkurve, das heißt kürzer laufende Zinspapiere rentierten höher als länger laufende. Corporate Bonds (Unternehmensanleihen) entwickelten sich im Vergleich zu Staatsanleihen günstiger, da sich ihre Risikoaufschläge deutlich einengten.

Maßgeblich für das bessere Abschneiden des E.ON Rentenfonds DWS gegenüber seiner Benchmark waren seine kürzere Duration (durchschnittliche Kapitalbindung), insbesondere aber seine Übergewichtung in Covered Bonds, staatsnahen Anleihen sowie die Beimischung von Emerging Market Bonds (Anleihen aus Schwellenländern).

Wesentliche Quellen des Veräußerungsergebnisses

Die wesentlichen Quellen des Veräußerungsergebnisses waren realisierte Verluste durch den Verkauf von Anleihen. Dem standen allerdings – wenn auch in geringerem Ausmaß – realisierte Gewinne durch den Handel mit Zinsfutures gegenüber.

Informationen zu ökologischen und/​oder sozialen Merkmalen

Bei diesem Fonds handelte es sich um ein Produkt im Sinne des Artikels 6 der Verordnung (EU) 2019/​2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („SFDR“).

Es folgt die Offenlegung entsprechend Artikel 7 der Verordnung (EU) 2020/​852 vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen („Taxonomie-Verordnung“): Die diesem Fonds zugrunde liegenden Investitionen berücksichtigen nicht die EU-Kriterien für ökologisch nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten.

Ergänzend wird im Einklang mit Artikel 7 Absatz 1 und Absatz 2 der Verordnung (EU) 2019/​2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („Offenlegungsverordnung“) Folgendes für diesen Fonds offengelegt. Da das Fondsmanagement aufgrund der Ausgestaltung der Anlagestrategie, die keine ökologischen und sozialen Merkmale verfolgt, nachteilige Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (Principal Adverse Impacts (PAI)) auf Ebene des Fonds nicht gesondert berücksichtigt, werden im Jahresbericht keine weiteren Informationen zu PAIs zur Verfügung gestellt.

Vermögensübersicht zum 30.09.2023

Bestand in EUR %-Anteil am Fondsvermögen
I. Vermögensgegenstände
1. Anleihen (Emittenten):
Institute 8.605.877,45 56,71
Zentralregierungen 2.684.707,30 17,69
Sonst. Finanzierungsinstitutionen 2.363.548,85 15,57
Sonstige öffentliche Stellen 687.149,00 4,53
Regionalregierungen 392.541,00 2,59
Unternehmen 112.236,00 0,74
Summe Anleihen: 14.846.059,60 97,83
2. Bankguthaben 240.061,32 1,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 110.863,97 0,73
II. Verbindlichkeiten
1. Sonstige Verbindlichkeiten -15.026,60 -0,10
2. Verbindlichkeiten aus Anteilscheingeschäften -5.980,21 -0,04
III. Fondsvermögen 15.175.978,08 100,00

Durch Rundung der Prozentanteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Vermögensaufstellung zum 30.09.2023

Wertpapier-
bezeichnung
Stück
bzw.
Whg.
in
1.000
Bestand Käufe/​
Zugänge
Verkäufe/​
Abgänge
Kurs Kurswert
in EUR
%-Anteil
am
Fonds-
vermögen
im Berichtszeitraum
Börsengehandelte Wertpapiere 14.846.059,60 97,83
Verzinsliche Wertpapiere
1,3750 % Action Logement
Services 22/​13.04.32 MTN
(FR0014009N55) 3)
EUR 400 % 82,7330 330.932,00 2,18
0,0000 % Agence France
Locale 21/​20.03.31 MTN
(FR0014001LQ5)
EUR 400 % 76,0130 304.052,00 2,00
0,6250 % Auckland, Council
17/​13.11.24 MTN
(XS1716946717)
EUR 200 % 96,3835 192.767,00 1,27
0,1250 % Auckland, Council
19/​26.09.29 MTN
(XS2055663764)
EUR 200 % 81,5250 163.050,00 1,07
3,6520 % Australia and NZ Bank
Group 23/​20.01.2026 MTN
(XS2577127884)
EUR 230 230 % 99,0350 227.780,50 1,50
3,1250 % Banco Bilbao
Vizcaya Argentaria 23/​17.07.2027
(ES0413211A75)
EUR 200 200 % 97,7590 195.518,00 1,29
1,0000 % Banco de
Sabadell 17/​26.04.27 PF
(ES0413860596)
EUR 300 % 90,4475 271.342,50 1,79
3,3750 % Banco Santander
23/​11.01.2026
(ES0413900905)
EUR 300 300 % 98,8070 296.421,00 1,95
1,9490 % Bank of America
22/​27.10.26 MTN
(XS2462324232)
EUR 280 % 95,1760 266.492,80 1,76
0,0500 % Bank of Montreal
21/​08.06.29 MTN Reg S
(XS2351089508)
EUR 300 % 81,0770 243.231,00 1,60
0,0100 % Bank of Nova Scotia
20/​14.01.27 PF
(XS2101325111)
EUR 300 % 88,2590 264.777,00 1,74
0,0100 % Banque Fédérative
Crédit Mu. 21/​11.05.26 MTN
(FR0014002S57)
EUR 300 % 89,9490 269.847,00 1,78
1,7500 % Berlin Hyp
22/​10.05.32 MTN PF
(DE000BHY0SB0)
EUR 220 % 87,0990 191.617,80 1,26
0,3750 % BPCE
22/​02.02.26 MTN
(FR0014007VF4)
EUR 100 % 91,6400 91.640,00 0,60
3,1250 % BPCE
23/​20.07.2027 PF
(FR001400F5R1)
EUR 200 200 % 97,9610 195.922,00 1,29
2,3000 % Bundesrepublik
Deutschland 23/​15.02.2033
(DE000BU2Z007)
EUR 450 450 % 95,7280 430.776,00 2,84
0,4500 % Caisse d’Amortism.
Dette Sociale 22/​19.01.32
(FR0014007RB1)
EUR 200 % 78,1360 156.272,00 1,03
3,0000 % Caisse de
Refinanemen l’Habita
23/​11.01.203 MTN PF
(FR001400F281)
EUR 300 300 % 96,1940 288.582,00 1,90
3,5000 % Caisse Francaise
De Fin. 23/​16.03.2032 MTN
(FR001400GM85)
EUR 100 100 % 98,3720 98.372,00 0,65
2,8750 % Caisse Francaise
de Finance. 23/​30.01.2030
MTN
(FR001400FFW1)
EUR 300 300 % 95,5760 286.728,00 1,89
0,1000 % Caisse Francaise
Fin. Local 19/​13.11.29
MTN PF
(FR0013459757)
EUR 100 % 80,7750 80.775,00 0,53
0,1000 % Chile 21/​26.01.27
(XS2369244087)
EUR 200 % 87,5300 175.060,00 1,15
0,3750 % Cie. Financement
Foncier 17/​11.12.24 MTN PF
(FR0013281748)
EUR 300 % 95,8570 287.571,00 1,89
0,3750 % Coöperatieve
Rabobank 21/​01.12.27 MTN
(XS2416413339)
EUR 200 % 88,3480 176.696,00 1,16
0,2500 % Corporación
Andina de Fomento
21/​04.02.26
(XS2296027217)
EUR 360 % 90,6485 326.334,60 2,15
0,0500 % CPPIB Capital
21/​24.02.31 MTN
(XS2305736543)
EUR 380 % 76,7610 291.691,80 1,92
1,8750 % Crédit Agricole
22/​22.04.27
(FR0014009UH8)
EUR 200 % 93,5050 187.010,00 1,23
0,1250 % Crédit Mutuel
Home Loan SFH 20/​28.01.30
MTN PF
(FR0013478898)
EUR 300 % 80,1720 240.516,00 1,58
0,5000 % CW Bank of Australia
16/​27.07.26 MTN PF
(XS1458458665)
EUR 250 % 90,9900 227.475,00 1,50
2,4000 % Deutschland,
Bundesrepublik
23/​15.11.2030 S.7Y
(DE000BU27006)
EUR 610 610 % 97,3940 594.103,40 3,91
0,1250 % Euroclear
Bank 20/​07.07.25 MTN
(BE6322991462)
EUR 100 % 93,5110 93.511,00 0,62
1,1250 % Euroclear
Investments 22/​07.12.2026
(BE6334365713)
EUR 200 200 % 91,6920 183.384,00 1,21
0,3000 % Flemish
Community 21/​20.10.31 MTN
(BE0002826072)
EUR 100 % 76,8050 76.805,00 0,51
5,5000 % Germany
00/​04.01.31
(DE0001135176)
EUR 400 % 117,7170 470.868,00 3,10
0,5000 % Germany
18/​15.02.28
(DE0001102440)
EUR 400 % 90,7270 362.908,00 2,39
0,2500 % Germany
18/​15.08.28
(DE0001102457)
EUR 140 % 88,6900 124.166,00 0,82
0,0000 % Germany
19/​15.08.29
(DE0001102473)
EUR 180 60 % 85,2980 153.536,40 1,01
0,0000 % Germany
21/​15.11.28
(DE0001102556)
EUR 250 % 86,9670 217.417,50 1,43
0,1000 % Ile de France,
Région 20/​02.07.30
(FR0013521382)
EUR 400 % 78,9340 315.736,00 2,08
2,9000 % Intl Bk Recon &
Develop 33/​19.01.2033 MTN
(XS2577109049)
EUR 290 290 % 95,4740 276.874,60 1,82
1,1250 % JT INTL FIN SER
18/​28.09.25 MTN
(XS1883352095)
EUR 270 % 94,0460 253.924,20 1,67
0,0480 % Kookmin Bank
21/​19.10.26
(XS2393768788)
EUR 330 % 88,7740 292.954,20 1,93
0,0100 % Korea Housing
Finance 21/​29.06.26 Reg S
(XS2355599353)
EUR 310 % 89,3755 277.064,05 1,83
4,0000 % La Banque Postale
23/​03.05.2028 MTN
(FR001400HOZ2)
EUR 400 400 % 99,0440 396.176,00 2,61
0,0000 % Landwirtschaftliche
Rentenbank 21/​30.06.31 MTN
(XS2359292955)
EUR 400 % 77,1540 308.616,00 2,03
3,2500 % LB Baden-Würrtemberg
23/​04.11.2026
(DE000LB386A8)
EUR 100 100 % 99,0270 99.027,00 0,65
2,8750 % LB Baden-Württemberg
23/​23.03.2026
(DE000LB384E5)
EUR 160 160 % 98,1730 157.076,80 1,04
0,0100 % LB Hessen-Thüringen
22/​19.07.27 ÖPF
(XS2433126807)
EUR 200 % 87,4880 174.976,00 1,15
0,3750 % MDGH GMTN (RSC)
21/​10.03.27 MTN
(XS2311412865)
EUR 310 % 88,5620 274.542,20 1,81
0,0500 % Nederlandse
Waterschapsbank
20/​28.01.30
(XS2109606603)
EUR 160 % 81,1680 129.868,80 0,86
4,1250 % Raiffeisen
Bank International
22/​08.09.2025 MTN
(XS2526835694)
EUR 100 % 98,7660 98.766,00 0,65
0,1250 % Royal Bank of
Canada 22/​26.04.27 MTN PF
(XS2436159847)
EUR 200 200 % 87,8100 175.620,00 1,16
2,1250 % Sandvik
22/​07.06.2027 MTN
(XS2489287354)
EUR 120 % 93,5300 112.236,00 0,74
0,5000 % Santander
Consumer
Bank 22/​11.08.25 MTN
(XS2441296923)
EUR 100 % 93,1450 93.145,00 0,61
0,1250 % Societe Generale
19/​18.07.29 PF
(FR0013434321)
EUR 300 % 81,8740 245.622,00 1,62
0,2500 % SpareBank 1
Boligkreditt 16/​30.08.26 MTN PF
(XS1482554075)
EUR 250 % 90,3880 225.970,00 1,49
0,0100 % SR-Boligkreditt
19/​08.10.26 MTN PF
(XS2063288190)
EUR 250 % 89,5790 223.947,50 1,48
3,2500 % Toronto-Dominion
Bank 22/​27.04.2026 MTN
(XS2549702475) 3)
EUR 200 200 % 98,2690 196.538,00 1,30
4,6250 % UBS Group
23/​17.03.2028 MTN
(CH1255915006)
EUR 200 200 % 99,0450 198.090,00 1,31
2,0000 % VISA 22/​15.06.2029
(XS2479941572)
EUR 220 % 90,9020 199.984,40 1,32
0,4270 % Westpac Sec. NZ
(London Br.) 21/​14.12.26 MTN
(XS2421006201)
EUR 160 % 88,4380 141.500,80 0,93
4,1560 % Zürcher
Kantonalbank 23/​08.06.2029
(CH1266847149)
EUR 200 200 % 98,2440 196.488,00 1,29
Verbriefte Geldmarktinstrumente
0,3750 % DBS Bank
17/​23.01.24 MTN PF
(XS1554349297)
EUR 350 % 98,9185 346.214,75 2,28
0,6250 % DZ HYP
15/​27.10.23 R.369 MTN PF
(DE000A161ZL4)
EUR 400 % 99,7880 399.152,00 2,63
Summe
Wertpapiervermögen
14.846.059,60 97,83
Bankguthaben und nicht verbriefte Geldmarktinstrumente 240.061,32 1,58
Bankguthaben 240.061,32 1,58
Verwahrstelle (täglich fällig)
EUR – Guthaben EUR 226.593,59 % 100 226.593,59 1,49
Guthaben in sonstigen
EU/​EWR-Währungen
EUR 13.390,96 % 100 13.390,96 0,09
Guthaben in Nicht-EU/​EWR-Währungen
Britische Pfund GBP 66,57 % 100 76,77 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 110.863,97 0,73
Zinsansprüche EUR 110.644,91 % 100 110.644,91 0,73
Sonstige Ansprüche EUR 219,06 % 100 219,06 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten -15.026,60 -0,10
Verbindlichkeiten aus
Kostenpositionen
EUR -14.960,88 % 100 -14.960,88 -0,10
Andere sonstige
Verbindlichkeiten
EUR -65,72 % 100 -65,72 0,00
Verbindlichkeiten aus
Anteilscheingeschäften
EUR -5.980,21 % 100 -5.980,21 -0,04
Fondsvermögen 15.175.978,08 100,00
Anteilwert 42,22
Umlaufende Anteile 359.411,095

Durch Rundung der Prozentanteile bei der Berechnung können geringfügige Rundungsdifferenzen entstanden sein.

Devisenkurse (in Mengennotiz)

per 29.09.2023
Britische Pfund GBP 0,867100 = EUR 1

Fußnoten

3) Diese Wertpapiere sind ganz oder teilweise als Wertpapier-Darlehen verliehen.

Während des Berichtszeitraums abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung erscheinen

Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag)

Wertpapierbezeichnung Stück
bzw.
Whg.
in 1.000
Käufe
bzw.
Zugänge
Verkäufe
bzw.
Abgänge
Börsengehandelte Wertpapiere
Verzinsliche Wertpapiere
0,5000 % Apple 19/​15.11.31 (XS2079716937) EUR 200
0,0000 % Deutschland 22/​16.04.27 S.185 (DE0001141851) EUR 260
1,1250 % Euroclear Investments 16/​07.12.26 (XS1529559525) EUR 200
0,5000 % Germany 16/​15.02.26 (DE0001102390) EUR 230
6,5000 % Germany 97/​04.07.27 (DE0001135044) EUR 340
5,6250 % Germany 98/​04.01.28 (DE0001135069) EUR 180
0,0100 % Hessen 21/​18.06.31 LSA (DE000A1RQD43) EUR 200
1,3750 % Kfw 22/​07.06.32 (XS2475954900) EUR 80
1,5000 % Nestlé Finance Internationa 20/​01.04.30 MTN (XS2148390755) EUR 350
0,5000 % Nordea Bank 20/​14.05.27 MTN (XS2171874519) EUR 300
1,2500 % Procter & Gamble 17/​25.10.29 (XS1708193815) EUR 300
1,7500 % Sanofi 14/​10.09.26 MTN (FR0012146801) EUR 200
0,6250 % Siemens Financieringsmaatsch. 22/​25.02.27 MTN (XS2446843430) EUR 200
0,1250 % Stadshypotek 16/​05.10.26 MTN PF (XS1499574991) EUR 230
0,0100 % UBS 21/​31.03.26 MTN (XS2326546434) EUR 260
Verbriefte Geldmarktinstrumente
1,5000 % DBS Group Holdings 18/​11.04.28 MTN (XS1802465846) EUR 200
2,7500 % Fluvius System Operator 12/​30.11.22 MTN (BE0002420926) EUR 300
1,2500 % Svenska Handelsbanken 18/​02.03.28 MTN (XS1782803503) EUR 270

Derivate (in Opening-Transaktionen umgesetzte Optionsprämien bzw. Volumina der Optionsgeschäfte, bei Optionsscheinen Angabe der Käufe und Verkäufe)

Volumen in 1.000
Terminkontrakte
Zinsterminkontrakte
Verkaufte Kontrakte: EUR 1.764
(Basiswerte: EURO-BOBL MAR 23)

Wertpapier-Darlehen (Geschäftsvolumen, bewertet auf Basis des bei Abschluss des Darlehensgeschäftes vereinbarten Wertes)

Volumen in 1.000
unbefristet EUR 1.562
Gattung: 0,0100 % Banque Fédérative Crédit Mu. 21/​11.05.26 MTN (FR0014002S57), 1,1250 % Euroclear Investments 16/​07.12.26 (XS1529559525), 1,1250 % JT INTL FIN SER 18/​28.09.25 MTN (XS1883352095), 0,5000 % Nordea Bank 20/​14.05.27 MTN (XS2171874519), 1,2500 % Procter & Gamble 17/​25.10.29 (XS1708193815), 1,7500 % Sanofi 14/​10.09.26 MTN (FR0012146801), 0,6250 % Siemens Financieringsmaatsch. 22/​25.02.27 MTN (XS2446843430), 0,1250 % Societe Generale 19/​18.07.29 PF (FR0013434321)

Ertrags- und Aufwandsrechnung (inkl. Ertragsausgleich)
für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023

I. Erträge
1. Zinsen aus inländischen Wertpapieren EUR 65.128,31
2. Zinsen aus ausländischen Wertpapieren (vor Quellensteuer) EUR 110.234,89
3. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland EUR 12.579,17
4. Erträge aus Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften EUR 2.620,68
davon:
aus Wertpapier-Darlehen EUR 2.620,68
5. Sonstige Erträge EUR 7.663,43
Summe der Erträge EUR 198.226,48
II. Aufwendungen
1. Zinsen aus Kreditaufnahmen 1) EUR -171,52
davon:
Bereitstellungszinsen EUR -109,84
2. Verwaltungsvergütung EUR -95.074,83
3. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten EUR -7.951,46
davon:
Prüfungskosten EUR -7.393,16
Veröffentlichungskosten EUR -558,30
4. Sonstige Aufwendungen EUR -1.489,40
davon:
erfolgsabhängige Vergütung aus Wertpapier-Darlehen EUR -808,38
andere EUR -681,02
Summe der Aufwendungen EUR -104.687,21
III. Ordentlicher Nettoertrag EUR 93.539,27
IV. Veräußerungsgeschäfte
1. Realisierte Gewinne EUR 17.991,01
2. Realisierte Verluste EUR -687.069,62
Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften EUR -669.078,61
V. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -575.539,34
1. Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne EUR 20,88
2. Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste EUR 564.284,38
VI. Nichtrealisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR 564.305,26
VII. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -11.234,08

Hinweis: Die Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne (Verluste) errechnet sich aus Gegenüberstellung der Summe aller nichtrealisierten Gewinne (Verluste) zum Ende des Geschäftsjahres und der Summe aller nichtrealisierten Gewinne (Verluste) zu Beginn des Geschäftsjahres. In die Summe der nichtrealisierten Gewinne (Verluste) fließen die positiven (negativen) Differenzen ein, die aus dem Vergleich der Wertansätze der einzelnen Vermögensgegenstände zum Berichtsstichtag mit den Anschaffungskosten resultieren.

Die nichtrealisierten Ergebnisse werden ohne Ertragsausgleich ausgewiesen.

1) Inklusive eventuell noch angefallener Zinsen aus Einlagen.

Entwicklungsrechnung für das Sondervermögen

I. Wert des Sondervermögens am Beginn des Geschäftsjahres EUR 15.837.283,11
1. Mittelzufluss (netto) EUR -645.289,39
a) Mittelzuflüsse aus Anteilscheinverkäufen EUR 395.566,05
b) Mittelabflüsse aus Anteilscheinrücknahmen EUR -1.040.855,44
2. Ertrags- und Aufwandsausgleich EUR -4.781,56
3. Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -11.234,08
davon:
Nettoveränderung der nichtrealisierten Gewinne EUR 20,88
Nettoveränderung der nichtrealisierten Verluste EUR 564.284,38
II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres EUR 15.175.978,08

Verwendungsrechnung für das Sondervermögen

Berechnung der Wiederanlage Insgesamt Je Anteil
I. Für die Wiederanlage verfügbar
1. Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres EUR -575.539,34 -1,60
2. Zuführung aus dem Sondervermögen 1) EUR 575.539,34 1,60
3. Zur Verfügung gestellter Steuerabzugsbetrag EUR 0,00 0,00
II. Wiederanlage EUR 0,00 0,00

1) Die Zuführung aus dem Sondervermögen resultiert aus der Berücksichtigung von realisierten Verlusten.

Vergleichende Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre

Fondsvermögen am Ende des Geschäftsjahres EUR Anteilwert EUR
2023 15.175.978,08 42,22
2022 15.837.283,11 42,28
2021 19.159.820,18 48,31
2020 19.788.505,70 49,03

Anhang gemäß § 7 Nr. 9 KARBV

Angaben nach der Derivateverordnung

Das durch Derivate erzielte zu Grunde liegende Exposure:

EUR 0,00

Angaben nach dem qualifizierten Ansatz:

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens

80% iBoxx Euro Germany 1-10 Index, 20% iBoxx Euro Corporates AA Index

Potenzieller Risikobetrag für das Marktrisiko

kleinster potenzieller Risikobetrag % 79,047
größter potenzieller Risikobetrag % 98,476
durchschnittlicher potenzieller Risikobetrag % 88,374

Die Risikokennzahlen wurden für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023 auf Basis der VaR-Methode der historischen Simulation mit den Parametern 99% Konfidenzniveau, 10 Tage Haltedauer unter Verwendung eines effektiven, historischen Beobachtungszeitraumes von einem Jahr berechnet. Als Bewertungsmaßstab wird das Risiko eines derivatefreien Vergleichsvermögens herangezogen. Unter dem Marktrisiko versteht man das Risiko, das sich aus der ungünstigsten Entwicklung von Marktpreisen für das Sondervermögen ergibt. Bei der Ermittlung des Marktrisikopotenzials wendet die Gesellschaft den qualifizierten Ansatz im Sinne der Derivate-Verordnung an.

Die durchschnittliche Hebelwirkung aus der Nutzung von Derivaten betrug im Berichtszeitraum 1,0, wobei zur Berechnung der Hebelwirkung die Bruttomethode verwendet wurde.

Das durch Wertpapier-Darlehen erzielte Exposure:

Folgende Wertpapiere sind zum Berichtsstichtag als Wertpapier-Darlehen übertragen:

Gattungsbezeichnung Nominal in
Stück
bzw.
Whg.
in 1.000
Wertpapier-Darlehen
Kurswert in EUR
befristet unbefristet gesamt
1,3750 % Action Logement Services 22/​13.04.32 MTN EUR 300 248.199,00
3,2500 % Toronto-Dominion Bank 22/​27.04.2026 MTN EUR 100 98.269,00
Gesamtbetrag der Rückerstattungsansprüche aus Wertpapier-Darlehen 346.468,00 346.468,00

Vertragspartner der Wertpapier-Darlehen:

Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main

Gesamtbetrag der bei Wertpapier-Darlehen von Dritten gewährten Sicherheiten:

EUR 373.687,93

davon:
Schuldverschreibungen EUR 373.687,93

Erträge aus Wertpapier-Darlehen einschließlich der angefallenen direkten und indirekten Kosten und Gebühren:

Diese Positionen sind in der Ertrags- und Aufwandsrechnung aufgeführt.

Sonstige Angaben

Anteilwert: EUR 42,22

Umlaufende Anteile: 359.411,095

Angabe zu den Verfahren zur Bewertung der Vermögensgegenstände:

Die Bewertung erfolgt durch die Verwahrstelle unter Mitwirkung der Kapitalverwaltungsgesellschaft. Die Verwahrstelle stützt sich hierbei grundsätzlich auf externe Quellen.

Sofern keine handelbaren Kurse vorliegen, werden Bewertungsmodelle zur Preisermittlung (abgeleitete Verkehrswerte) genutzt, die zwischen Verwahrstelle und Kapitalverwaltungsgesellschaft abgestimmt sind und sich so weit als möglich auf Marktparameter stützen. Diese Vorgehensweise unterliegt einem permanenten Kontrollprozess. Preisauskünfte Dritter werden durch andere Preisquellen, modellhafte Rechnungen oder durch andere geeignete Verfahren auf Plausibilität geprüft.

Die in diesem Bericht ausgewiesenen Anlagen werden nicht zu abgeleiteten Verkehrswerten bewertet.

Angaben zur Transparenz sowie zur Gesamtkostenquote:

Die Gesamtkostenquote belief sich auf 0,68% p.a. Die Gesamtkostenquote drückt die Summe der Kosten und Gebühren (ohne Transaktionskosten) einschließlich eventueller Bereitstellungszinsen als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens innerhalb eines Geschäftsjahres aus.

Zudem fiel aufgrund der Zusatzerträge aus Wertpapierleihegeschäften eine erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von 0,005% des durchschnittlichen Fondsvermögens an.

Im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 erhielt die Kapitalverwaltungsgesellschaft DWS Investment GmbH für das Investmentvermögen E.ON Rentenfonds DWS keine Rückvergütung der aus dem Sondervermögen an die Verwahrstelle oder an Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwendungserstattungen, bis auf von Brokern zur Verfügung gestellte Finanzinformationen für Research-Zwecke.

Die Gesellschaft zahlt von der an sie geleisteten Verwaltungsvergütung weniger als 10% an Vermittler von Anteilen des Sondervermögens auf den Bestand von vermittelten Anteilen.

Die wesentlichen sonstigen Erträge und sonstigen Aufwendungen sind in der Ertrags- und Aufwandsrechnung dargestellt.

Die im Berichtszeitraum gezahlten Transaktionskosten beliefen sich auf EUR 214,12. Die Transaktionskosten berücksichtigen sämtliche Kosten, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Fonds separat ausgewiesen bzw. abgerechnet wurden und in direktem Zusammenhang mit einem Kauf oder Verkauf von Vermögensgegenständen stehen. Eventuell gezahlte Finanztransaktionssteuern werden in die Berechnung einbezogen.

Der Anteil der Transaktionen, die im Berichtszeitraum für Rechnung des Fondsvermögens über Broker ausgeführt wurden, die eng verbundene Unternehmen und Personen (Anteil von fünf Prozent und mehr) sind, betrug 7,91 Prozent der Gesamttransaktionen. Ihr Umfang belief sich hierbei auf insgesamt 598 601,81 EUR.

Angaben zur Mitarbeitervergütung

Die DWS Investment GmbH („die Gesellschaft“) ist ein Tochterunternehmen der DWS Group GmbH & Co. KGaA („DWS KGaA“) und unterliegt im Hinblick auf die Gestaltung ihres Vergütungssystems den aufsichtsrechtlichen Anforderungen der fünften Richtlinie betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren („OGAW V-Richtlinie“) und der Richtlinie über die Verwaltung alternativer Investmentfonds („AIFM-Richtlinie“) sowie den Leitlinien der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde für solide Vergütungspolitiken („ESMA-Leitlinien“).

Vergütungsrichtlinie & Governance

Für die Gesellschaft gilt die gruppenweite Vergütungsrichtlinie, die die DWS KGaA für sich und alle ihre Tochterunternehmen (zusammen „DWS Konzern“ oder „Konzern“) eingeführt hat. Im Einklang mit der Konzernstruktur wurden Ausschüsse eingerichtet, die die Angemessenheit des Vergütungssystems und die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben zur Vergütung sicherstellen und für deren Überprüfung verantwortlich sind.

So wurde unterhalb der DWS KGaA Geschäftsführung das DWS Compensation Committee mit der Entwicklung und Gestaltung von nachhaltigen Vergütungsgrundsätzen, der Erstellung von Empfehlungen zur Gesamtvergütung sowie der Sicherstellung einer angemessenen Governance und Kontrolle im Hinblick auf Vergütung und Zusatzleistungen für den Konzern beauftragt.

Weiterhin wurde das Remuneration Committee eingerichtet, um den Aufsichtsrat der DWS KGaA bei der Überwachung der angemessenen Ausgestaltung der Vergütungssysteme für alle Konzernmitarbeiter zu unterstützen. Dies erfolgt mit Blick auf die Ausrichtung der Vergütungsstrategie auf die Geschäfts- und Risikostrategie sowie unter Berücksichtigung der Auswirkung des Vergütungssystems auf das konzernweite Risiko-, Kapital- und Liquiditätsmanagement.

Im Rahmen der jährlichen internen Überprüfung auf Konzernebene wurde festgestellt, dass die Ausgestaltung des Vergütungssystems angemessen ist und keine wesentlichen Unregelmäßigkeiten vorliegen.

Vergütungsstruktur

Die Mitarbeitervergütung setzt sich aus fixer und variabler Vergütung zusammen. Die fixe Vergütung entlohnt die Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualifikation, Erfahrung und Kompetenzen sowie der Anforderung, der Bedeutung und des Umfangs ihrer Funktion. Die variable Vergütung spiegelt die Leistung auf Konzern-, Geschäftsbereichs- und individueller Ebene wider.

Grundsätzlich besteht die variable Vergütung aus zwei Elementen – der DWS-Komponente und der individuellen Komponente. Die DWS-Komponente wird auf Basis der Zielerreichung wesentlicher Konzernerfolgskennzahlen ermittelt. Für das Geschäftsjahr 2022 waren diese: Bereinigte Aufwand-Ertrag-Relation, Nettomittelaufkommen und ESG-Kennzahlen. Die individuelle Komponente der variablen Vergütung berücksichtigt eine Reihe von finanziellen und nicht-finanziellen Faktoren, Verhältnismäßigkeiten innerhalb der Vergleichsgruppe und Überlegungen zur Mitarbeiterbindung. Variable Vergütung kann im Fall von negativen Erfolgsbeiträgen oder Fehlverhalten entsprechend reduziert oder komplett gestrichen werden. Sie wird grundsätzlich nur gewährt und ausgezahlt, wenn die Gewährung für den Konzern tragfähig ist. Im laufenden Beschäftigungsverhältnis werden keine Garantien für eine variable Vergütung vergeben. Garantierte variable Vergütung wird nur bei Neueinstellungen in eng begrenztem Rahmen und limitiert auf das erste Anstellungsjahr vergeben.

Die Vergütungsstrategie ist darauf ausgerichtet, ein angemessenes Verhältnis zwischen fester und variabler Vergütung zu erreichen. Dies trägt dazu bei, die Mitarbeitervergütung an den Interessen von Kunden, Investoren und Aktionären sowie an den Branchenstandards auszurichten. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die fixe Vergütung einen ausreichend hohen Anteil an der Gesamtvergütung ausmacht, um dem Konzern volle Flexibilität bei der Gewährung variablen Vergütung zu ermöglichen.

Festlegung der variablen Vergütung und angemessene Risikoadjustierung

Der Gesamtbetrag der variablen Vergütung unterliegt angemessenen Risikoanpassungsmaßnahmen, die Ex-ante- und Ex-post-Risikoanpassungen umfassen. Die solide Methodik soll sicherstellen, dass die Bestimmung der variablen Vergütung die risikobereinigte Performance sowie die Kapital- und Liquiditätsposition des Konzerns widerspiegelt. Bei der Bewertung der Leistung der Geschäftsbereiche werden eine Reihe von Überlegungen herangezogen. Die Leistung wird im Zusammenhang mit finanziellen und nicht-finanziellen Zielen auf der Grundlage von Balanced Scorecards bewertet. Die Zuteilung von variabler Vergütung zu den Infrastrukturbereichen und insbesondere zu den Kontrollfunktionen hängt zwar vom Gesamtergebnis des Konzerns ab, nicht aber von den Ergebnissen der von ihnen überwachten Geschäftsbereiche.

Auf individueller Mitarbeiterebene gelten Grundsätze für die Festlegung der variablen Vergütung. Diese enthalten Informationen über die Faktoren und Messgrößen, die bei Entscheidungen zur individuellen variablen Vergütung berücksichtigt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise Investmentperformance, Kundenbindung, Erwägungen zur Unternehmenskultur sowie Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilungen im Rahmen des Ansatzes der Ganzheitliche Leistung. Zudem werden Hinweise der Kontrollfunktinen und Disziplinarmaßnahmen sowie deren Einfluss auf die variable Vergütung einbezogen.

Nachhaltige Vergütung

Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsrisiken sind elementarer Bestandteil bei der Bestimmung der variablen Vergütung. Dementsprechend steht die DWS Vergütungsrichtlinie mit den für den Konzern geltenden Nachhaltigkeitskriterien im Einklang. Dadurch schafft der DWS Konzern Verhaltensanreize, die sowohl die Investoreninteressen als auch den langfristigen Erfolg des Unternehmens fördern. Relevante Nachhaltigkeitsfaktoren werden regelmäßig überprüft und in die Gestaltung der Vergütungsstruktur integriert.

Vergütung für das Jahr 2022

Das DWS Compensation Committee hat die Tragfähigkeit der variablen Vergütung für das Jahr 2022 kontrolliert und festgestellt, dass die Kapital- und Liquiditätsausstattung des Konzerns über den regulatorisch vorgeschriebenen Mindestanforderungen und dem internen Schwellenwert für die Risikotoleranz liegt. Als Teil der im März 2023 für das Geschäftsjahr 2022 gewährten variablen Vergütung wird die DWS-Komponente auf Basis der Bewertung der festgelegten Leistungskennzahlen gewährt. Die Geschäftsführung hat für 2022 eine Auszahlungsquote der DWS-Komponente von 76,25 % festgelegt.

Vergütungssystem für Risikoträger

Gemäß den regulatorischen Anforderungen hat die Gesellschaft Risikoträger ermittelt. Das Identifizierungsverfahren wurde im Einklang mit den Konzerngrundsätzen durchgeführt und basiert auf der Bewertung des Einflusses folgender Kategorien von Mitarbeitern auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder einen von ihr verwalteten Fonds und: (a) Geschäftsführung/​Senior Management, (b) Portfolio-/​Investmentmanager, (c) Kontrollfunktionen, (d) Mitarbeiter mit Leitungsfunktionen in Verwaltung, Marketing und Human Resources, (e) sonstige Mitarbeiter (Risikoträger) mit wesentlichem Einfluss, (f) sonstige Mitarbeiter in der gleichen Vergütungsstufe wie sonstige Risikoträger, deren Tätigkeit einen Einfluss auf das Risikoprofil der Gesellschaft oder des Konzerns hat.

Mindestens 40 % der variablen Vergütung für Risikoträger werden aufgeschoben vergeben. Des Weiteren werden für wichtige Anlageexperten mindestens 50 % sowohl des direkt ausgezahlten als auch des aufgeschobenen Teils in Form von aktienbasierten oder fondsbasierten Instrumenten des DWS Konzerns gewährt. Alle aufgeschobenen Komponenten unterliegen bestimmten Leistungs- und Verfallbedingungen, um eine angemessene nachträgliche Risikoadjustierung zu gewährleisten. Bei einer variablen Vergütung von weniger als EUR 50.000 erhalten Risikoträger ihre gesamte variablen Vergütung in bar und ohne Aufschub.

Zusammenfassung der Informationen zur Vergütung für die Gesellschaft für 20221)

Jahresdurchschnitt der Mitarbeiterzahl 482
Gesamtvergütung EUR 101.532.202
Fixe Vergütung EUR 63.520.827
Variable Vergütung EUR 38.011.375
davon: Carried Interest EUR 0
Gesamtvergütung für Senior Management2) EUR 5.846.404
Gesamtvergütung für sonstige Risikoträger EUR 7.866.362
Gesamtvergütung für Mitarbeiter mit Kontrollfunktionen EUR 2.336.711

1) Vergütungsdaten für Delegierte, an die die Gesellschaft Portfolio- oder Risikomanagementaufgaben übertragen hat, sind nicht in der Tabelle erfasst.
2) „Senior Management“ umfasst nur die Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Geschäftsführung erfüllt die Definition als Führungskräfte der Gesellschaft. Über die Geschäftsführung hinaus wurden keine weiteren Führungskräfte identifiziert.

Angaben gemäß Verordnung (EU) 2015/​2365 über die Transparenz von Wertpapierfinanzierungsgeschäften (WpFinGesch.) und der Weiterverwendung sowie zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 648/​2012 – Ausweis nach Abschnitt A

Wertpapierleihe Pensionsgeschäfte Total Return Swaps
Angaben in Fondswährung
1. Verwendete Vermögensgegenstände
absolut 346.468,00
in % des Fondsvermögens 2,28
2. Die 10 größten Gegenparteien
1. Name Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main
Bruttovolumen offene Geschäfte 346.468,00
Sitzstaat Bundesrepublik Deutschland
2. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
3. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
4. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
5. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
6. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
7. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
8. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
9. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
10. Name
Bruttovolumen offene Geschäfte
Sitzstaat
3. Art(en) von Abwicklung und Clearing
(z.B. zweiseitig, dreiseitig, zentrale Gegenpartei) zweiseitig
4. Geschäfte gegliedert nach Restlaufzeiten (absolute Beträge)
unter 1 Tag
1 Tag bis 1 Woche
1 Woche bis 1 Monat
1 bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
über 1 Jahr
unbefristet 346.468,00
5. Art(en) und Qualität(en) der erhaltenen Sicherheiten
Art(en):
Bankguthaben
Schuldverschreibungen 373.687,93
Aktien
Sonstige
Qualität(en):
Dem Fonds werden – soweit Wertpapier-Darlehensgeschäfte, umgekehrte Pensionsgeschäfte oder Geschäfte mit OTC-Derivaten (außer Währungstermingeschäften) abgeschlossen werden – Sicherheiten in einer der folgenden Formen gestellt:
– liquide Vermögenswerte wie Barmittel, kurzfristige Bankeinlagen, Geldmarktinstrumente gemäß Definition in Richtlinie 2007/​16/​EG vom 19. März 2007, Akkreditive und Garantien auf erstes Anfordern, die von erstklassigen, nicht mit dem Kontrahenten verbundenen Kreditinstituten ausgegeben werden, beziehungsweise von einem OECD-Mitgliedstaat oder dessen Gebietskörperschaften oder von supranationalen Institutionen und Behörden auf kommunaler, regionaler oder internationaler Ebene begebene Anleihen unabhängig von ihrer Restlaufzeit
– Anteile eines in Geldmarktinstrumente anlegenden Organismus für gemeinsame Anlagen (nachfolgend „OGA“), der täglich einen Nettoinventarwert berechnet und der über ein Rating von AAA oder ein vergleichbares Rating verfügt
– Anteile eines OGAW, der vorwiegend in die unter den nächsten beiden Gedankenstrichen aufgeführten Anleihen /​ Aktien anlegt
– Anleihen unabhängig von ihrer Restlaufzeit, die ein Mindestrating von niedrigem Investment-Grade aufweisen
– Aktien, die an einem geregelten Markt eines Mitgliedstaats der Europäischen Union oder an einer Börse eines OECD-Mitgliedstaats zugelassen sind oder gehandelt werden, sofern diese Aktien in einem wichtigen Index enthalten sind.
Die Verwaltungsgesellschaft behält sich vor, die Zulässigkeit der oben genannten Sicherheiten einzuschränken.
Des Weiteren behält sich die Verwaltungsgesellschaft vor, in Ausnahmefällen von den oben genannten Kriterien abzuweichen.
Weitere Informationen zu Sicherheitenanforderungen befinden sich in dem Verkaufsprospekt des Fonds/​Teilfonds.
6. Währung(en) der erhaltenen Sicherheiten
Währung(en): EUR
7. Sicherheiten gegliedert nach Restlaufzeiten (absolute Beträge)
unter 1 Tag
1 Tag bis 1 Woche
1 Woche bis 1 Monat
1 bis 3 Monate
3 Monate bis 1 Jahr
über 1 Jahr
unbefristet 373.687,93
8. Ertrags- und Kostenanteile (vor Ertragsausgleich)*
Ertragsanteil des Fonds
absolut 1.845,77
in % der Bruttoerträge 69,00
Kostenanteil des Fonds
Ertragsanteil der Verwaltungsgesellschaft
absolut 823,87
in % der Bruttoerträge 31,00
Kostenanteil der Verwaltungsgesellschaft
Ertragsanteil Dritter
absolut
in % der Bruttoerträge
Kostenanteil Dritter
9. Erträge für den Fonds aus Wiederanlage von Barsicherheiten, bezogen auf alle WpFinGesch. und Total Return Swaps
absolut
10. Verliehene Wertpapiere in % aller verleihbaren Vermögensgegenstände des Fonds
Summe 346.468,00
Anteil 2,33
11. Die 10 größten Emittenten, bezogen auf alle WpFinGesch. und Total Return Swaps
1. Name Nordrhein-Westfalen, Land
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut) 254.461,70
2. Name Development Bank of Japan
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut) 119.226,23
3. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
4. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
5. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
6. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
7. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
8. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
9. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
10. Name
Volumen empfangene Sicherheiten (absolut)
12. Wiederangelegte Sicherheiten in % der empfangenen Sicherheiten, bezogen auf alle WpFinGesch. und Total Return Swaps
Anteil
13. Verwahrart begebener Sicherheiten aus WpFinGesch. und Total Return Swaps (In % aller begebenen Sicherheiten aus WpFinGesch. und Total Return Swaps)
gesonderte Konten /​ Depots
Sammelkonten /​ Depots
andere Konten /​ Depots
Verwahrart bestimmt Empfänger
14. Verwahrer/​Kontoführer von empfangenen Sicherheiten aus WpFinGesch. und Total Return Swaps
Gesamtzahl Verwahrer/​ Kontoführer 1
1. Name State Street Bank International GmbH (Custody Operations)
verwahrter Betrag absolut 373.687,93

Eventuelle Abweichungen zu den korrespondierenden Angaben der detaillierten Ertrags- und Aufwandsrechnung beruhen auf Effekten im Rahmen des Ertragsausgleichs.

Hinweise

Wertentwicklung

Der Erfolg einer Investmentfondsanlage wird an der Wertentwicklung der Anteile gemessen. Als Basis für die Wertberechnung werden die Anteilwerte (= Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung zwischenzeitlicher Ausschüttungen; bei inländischen thesaurierenden Fonds wird die – nach etwaiger Anrechnung ausländischer Quellensteuer – vom Fonds erhobene inländische Kapitalertragsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag hinzugerechnet. Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgt nach der BVI-Methode.

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine Prognosen für die Zukunft. Darüber hinaus ist in dem Bericht auch der entsprechende Vergleichsindex- soweit vorhanden – dargestellt. Alle Grafik- und Zahlenangaben geben den Stand vom 30. September 2023 wieder (sofern nichts anderes angegeben ist).

Verkaufsprospekte

Alleinverbindliche Grundlage des Kaufs ist der aktuelle Verkaufsprospekt einschließlich Anlagebedingungen sowie das Dokument „Wesentliche Anlegerinformationen“, die Sie bei der DWS Investment GmbH oder den Geschäftsstellen der Deutsche Bank AG und weiteren Zahlstellen erhalten.

Ausgabe- und Rücknahmepreise

Börsentäglich im Internet
www.dws.de

Gesonderter Hinweis für betriebliche Anleger:

Anpassung des Aktiengewinns wegen des EuGH-Urteils in der Rs. STEKO Industriemontage GmbH und der Rechtsprechung des BFH zu § 40a KAGG

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in der Rs. STEKO Industriemontage GmbH (C-377/​07) entschieden, dass die Regelung im KStG für den Übergang vom körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren zum Halbeinkünfteverfahren in 2001 europarechtswidrig ist. Das Verbot für Körperschaften, Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften nach § 8b Absatz 3 KStG steuerwirksam geltend zu machen, galt nach § 34 KStG bereits in 2001, während dies für Gewinnminderungen im Zusammenhang mit Beteiligungen an inländischen Gesellschaften erst in 2002 galt. Dies widerspricht nach Auffassung des EuGH der Kapitalverkehrsfreiheit.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 28. Oktober 2009 (Az. I R 27/​08) entschieden, dass die Rs. STEKO grundsätzlich Wirkungen auf die Fondsanlage entfaltet. Mit BMF-Schreiben vom 01.02.2011 „Anwendung des BFH-Urteils vom 28. Oktober 2009 – I R 27/​08 beim Aktiengewinn („STEKO-Rechtsprechung“)“ hat die Finanzverwaltung insbesondere dargelegt, unter welchen Voraussetzungen nach ihrer Auffassung eine Anpassung eines Aktiengewinns aufgrund der Rs. STEKO möglich ist.

Der BFH hat zudem mit den Urteilen vom 25.6.2014 (I R 33/​09) und 30.7.2014 (I R 74/​12) im Nachgang zum Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 17. Dezember 2013 (1 BvL 5/​08, BGBl I 2014, 255) entschieden, dass Hinzurechnungen von negativen Aktiengewinnen aufgrund des § 40a KAGG i. d. F. des StSenkG vom 23. Oktober 2000 in den Jahren 2001 und 2002 nicht zu erfolgen hatten und dass steuerfreie positive Aktiengewinne nicht mit negativen Aktiengewinnen zu saldieren waren. Soweit also nicht bereits durch die STEKO-Rechtsprechung eine Anpassung des Anleger-Aktiengewinns erfolgt ist, kann ggf. nach der BFH-Rechtsprechung eine entsprechende Anpassung erfolgen. Die Finanzverwaltung hat sich hierzu bislang nicht geäußert.

Im Hinblick auf mögliche Maßnahmen aufgrund der BFH-Rechtsprechung empfehlen wir Anlegern mit Anteilen im Betriebsvermögen, einen Steuerberater zu konsultieren.

Zweite Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II)

Bezüglich der gemäß § 101 Abs. 2 Satz 5 des Kapitalanlagegesetzbuches erforderlichen Angaben nach § 134c Abs. 4 des Aktiengesetzes verweisen wir auf die Informationen, die auf der DWS-Homepage unter „Rechtliche Hinweise“ (www.dws.de/​ footer/​rechtliche-hinweise) gegeben werden.

Die Angaben zur Umschlagsrate des betreffenden Fondsportfolios werden auf der Website „dws.de“ bzw. „dws.com“ unter „Fonds-Fakten“ veröffentlicht. Sie finden diese auch unter folgender Adresse:

E.ON Aktienfonds DWS (https:/​/​www.dws.de/​aktienfonds/​de0009848036-e-on-aktienfonds-dws)

E.ON Rentenfonds DWS (https:/​/​www.dws.de/​rentenfonds/​de0009848044-e-on-rentenfonds-dws)

Russland/​Ukraine-Krise

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine markiert einen dramatischen Wendepunkt in Europa, der unter anderem die Sicherheitsarchitektur und die Energiepolitik Europas nachhaltig beeinflusst und für erhebliche Volatilität gesorgt hat und auch weiterhin sorgen dürfte. Allerdings sind die konkreten bzw. möglichen mittel- bis langfristigen Auswirkungen der Krise auf die Konjunktur, einzelne Märkte und Branchen sowie die sozialen Implikationen angesichts der Unsicherheit zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Berichts nicht abschließend beurteilbar. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft des Sondervermögens setzt deshalb ihre Bemühungen im Rahmen ihres Risikomanagements fort, um diese Unsicherheiten bewerten und ihren möglichen Auswirkungen auf die Aktivitäten, die Liquidität und die Wertentwicklung des Sondervermögens begegnen zu können. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft ergreift alle als angemessen erachteten Maßnahmen, um die Anlegerinteressen bestmöglich zu schützen.

 

Frankfurt am Main, den 12. Januar 2024

DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Die Geschäftsführung

Vermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DWS Investment GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresbericht des Sondervermögens E.ON Rentenfonds DWS – bestehend aus dem Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023, der Vermögensübersicht und der Vermögensaufstellung zum 30. September 2023, der Ertrags- und Aufwandsrechnung, der Verwendungsrechnung, der Entwicklungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie der vergleichenden Übersicht über die letzten drei Geschäftsjahre, der Aufstellung der während des Berichtszeitraums abgeschlossenen Geschäfte, soweit diese nicht mehr Gegenstand der Vermögensaufstellung sind, und dem Anhang – geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresbericht in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften des deutschen Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und den einschlägigen europäischen Verordnungen und ermöglicht es unter Beachtung dieser Vorschriften, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresberichts in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der DWS Investment GmbH unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresbericht

Die gesetzlichen Vertreter der DWS Investment GmbH sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresberichts, der den Vorschriften des deutschen KAGB und den einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresbericht es unter Beachtung dieser Vorschriften ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresberichts zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresberichts sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, Ereignisse, Entscheidungen und Faktoren, welche die weitere Entwicklung des Sondervermögens wesentlich beeinflussen können, in die Berichterstattung einzubeziehen. Das bedeutet u.a., dass die gesetzlichen Vertreter bei der Aufstellung des Jahresberichts die Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Investment GmbH zu beurteilen haben und die Verantwortung haben, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung des Sondervermögens, sofern einschlägig, anzugeben.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresbericht als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Vermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresbericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 KAGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresbericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresberichts relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der DWS Investment GmbH abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern der DWS Investment GmbH bei der Aufstellung des Jahresberichts angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen auf der Grundlage erlangter Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fortführung des Sondervermögens durch die DWS Investment GmbH aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Vermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresbericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Vermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass das Sondervermögen durch die DWS Investment GmbH nicht fortgeführt wird.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresberichts insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresbericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresbericht es unter Beachtung der Vorschriften des deutschen KAGB und der einschlägigen europäischen Verordnungen ermöglicht, sich ein umfassendes Bild der tatsächlichen Verhältnisse und Entwicklungen des Sondervermögens zu verschaffen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u.a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 12. Januar 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

Kuppler Steinbrenner
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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