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Goldene Reisepässe

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Pamjpat (CC0), Pixabay

Der zypriotische Präsident Nikos Anastasiades steht im Verdacht, tiefer in einen Skandal um „Goldene Reisepässe“ verstrickt zu sein als angenommen. „Goldene Reisepässe“ ist eine Umschreibung für die Vergabe von Staatsbürgerschaften eines EU-Landes gegen Geld. Seit heute Früh wird das Staatsoberhaupt von einem eigens gebildeten Ausschuss befragt.

Konkret geht es um zwei Reisen auf die Seychellen, die Anastasiades mit seiner Familie auf Einladung eines saudi-arabischen Prinzen unternommen haben soll. Der Prinz und 41 seiner Familienmitglieder hatten zuvor „Goldene Pässe“ erhalten, berichteten zypriotische Medien. Zudem soll Anastasiades’ Rechtsanwaltskanzlei verwickelt sein, die mittlerweile von seinen Töchtern geführt wird.

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