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Zugunglück

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Bei einem schweren Zugunglück sind in Sachsen-Anhalt am späten Abend zehn Menschen ums Leben gekommen.

Rund 40 Menschen seien verletzt worden, als ein Nahverkehrszug in
Sachsen-Anhalt-in der Nähe von Oschersleben- mit einem Güterzug frontal zusammenstiess. Der Personenzug entgleiste kurz vor dem Bahnhof Hordorf bei Oschersleben und wurde stark deformiert, sagte ein Polizeisprecher. Entgegen ersten Angaben seien die Züge nicht in Brand geraten. Durch die Wucht der Kollision wurden der Triebwagen des privaten Harz-Elbe-Expresses (HEX) und mehrere Personenwagen aus den Gleisen geschleudert, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Der Triebwaren kippte um und blieb auf der Seite liegen. Der mit Containern beladene Güterzug gehört dem privaten Transportunternehmen VPS aus Peine bei Salzgitter. Alle verfügbaren Rettungskräfte der Region sind laut Polizei im Einsatz; die Verletzten wurden in umliegende Spitäler gebracht. Weil mehrere Menschen sehr schwer verletzt sind, ist nicht auszuschliessend, dass sich die Zahl der Toten erhöht.

Der Personenzug befand sich auf dem Weg von Magdeburg nach Halberstadt. Ein Sprecher des Bahnunternehmens sagte, in dem Zug hätten sich rund 50 Passagiere befunden. Unter den Toten seien der Lokführer und ein Kundenbetreuer. Warum die beiden Züge zusammenstiessen, war zunächst nicht bekannt.

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