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Wikileaks-Gründer Julian Assange genießt nach eigenen Angaben die Furcht zahlreicher Banken vor der Bloßstellung ihrer Geschäftspraktiken im Internet.
Ich denke, es ist großartig. Wir haben all diese Banken, die sich drehen und winden, die denken, dass es um sie gehen könnte», sagte Assange laut Vorabauszügen aus einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS, das am Sonntagabend ausgestrahlt werden soll.

Damit bezog sich Assange auf die Wikileaks-Ankündigung, Anfang des Jahres Enthüllungen veröffentlichen zu wollen, die eine Bank oder zwei «zerstören» könnten. Die «kommende Publikation» auf der Enthüllungsplattform wolle er aber nicht weiter kommentieren, sagte Assange dazu.Die Wikileaks-Ankündigung, mit der Veröffentlichung interner Dokumente eine große US-Bank bloßzustellen, hatte hinter den Kulissen der Finanzwelt hektische Betriebsamkeit ausgelöst. Die Bank of America gilt momentan als wahrscheinlichstes Ziel, weil Assange bereits vor einem Jahr gesagt hatte, im Besitz der Festplatte eines ihrer Manager zu sein. Im vergangenen November hatte der Australier angekündigt, dass die Papiere «ungeheuerliche Übertretungen» und «unethische Praktiken» offenlegen würden.

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