Die neuseeländische Financial Markets Authority (FMA) hat am 1. Oktober 2026 vor gefälschten Angeboten zu Börsengängen und sogenannten Pre-IPO-Aktien gewarnt. Dabei wird Verbrauchern angeboten, vermeintlich bereits vor dem Börsengang eines Unternehmens Aktien erwerben zu können.
Nach Angaben der Behörde werden Interessenten unerwartet kontaktiert und mit angeblich exklusiven Beteiligungsmöglichkeiten angesprochen. Die Angebote werden unter anderem über soziale Netzwerke, Onlinewerbung, Messenger, E-Mails, Telefonanrufe und gefälschte Internetseiten verbreitet.
Um Vertrauen zu schaffen, können sich die Verantwortlichen als lizenzierte Broker oder bekannte Unternehmen ausgeben. Professionell gestaltete Unterlagen sollen den Eindruck eines seriösen Angebots vermitteln. Teilweise werden tatsächliche Gerüchte über mögliche Börsengänge bekannter Unternehmen aufgegriffen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein angeblich früher Zugang zu Aktien mit hohen oder sogar garantierten Renditen beworben wird. Die Bekanntheit des genannten Unternehmens und das professionelle Erscheinungsbild der Unterlagen belegen für sich genommen nicht die Echtheit des Angebots.
Die FMA warnt außerdem vor weiteren Zahlungsforderungen nach einem bereits erlittenen Verlust. Betroffenen wird dabei behauptet, ihr Geld könne zurückgeholt werden, wenn sie zunächst zusätzliche Gebühren zahlen. Anleger sollten deshalb auch solche Rückholversprechen kritisch prüfen.