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Disney+-Kunden im Visier: Betrüger locken mit angeblich fehlgeschlagener Zahlung

497608 (CC0), Pixabay

Verbraucher sollten derzeit bei E-Mails besonders vorsichtig sein, die angeblich vom Streamingdienst Disney+ stammen. Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Phishing-Mail, mit der Kriminelle versuchen, persönliche Daten und möglicherweise Zahlungsinformationen von Disney+-Kunden zu erlangen.

Die betrügerische Nachricht trägt den Betreff „Erinnerung: Abonnementstatus überprüfen“. Den Empfängern wird mitgeteilt, dass die Zahlung für ihr Disney+-Abonnement angeblich nicht eingezogen werden konnte.

Als mögliche Ursachen werden beispielsweise Probleme mit der Bank, eine abgelaufene Zahlungskarte oder ein nicht ausreichendes Guthaben genannt. Anschließend sollen die Empfänger ihre Zahlungsmethode überprüfen beziehungsweise eine neue Zahlungsmethode hinterlegen.

Dazu befindet sich in der Nachricht ein Link beziehungsweise eine Schaltfläche. Genau hier liegt die Gefahr: Verbraucher sollen dazu gebracht werden, eine von den Betrügern kontrollierte Internetseite aufzurufen und dort persönliche Daten oder Zahlungsinformationen einzugeben.

Mehrere Merkmale sprechen für einen Betrugsversuch. Dazu gehören unter anderem eine unseriöse Absenderadresse, die unpersönliche Anrede sowie sprachliche Auffälligkeiten in der Nachricht. Entscheidend ist jedoch vor allem die Aufforderung, über einen in der E-Mail enthaltenen Link Zahlungsinformationen zu bearbeiten.

Verbraucher sollten deshalb keinesfalls auf den enthaltenen Link klicken und dort keine persönlichen Daten, Passwörter, Bankverbindungen oder Kreditkartendaten eingeben.

Wer tatsächlich ein Disney+-Abonnement besitzt und überprüfen möchte, ob eine Zahlung fehlgeschlagen ist, sollte die Disney+-App oder die bekannte Internetseite des Streamingdienstes selbst öffnen und sich dort über den gewohnten Weg anmelden.

Wer bereits auf den Link geklickt und Zugangsdaten eingegeben hat, sollte das Passwort unverzüglich ändern. Wurden zusätzlich Bank- oder Kreditkartendaten übermittelt, sollte auch die zuständige Bank beziehungsweise der Kartenanbieter schnellstmöglich informiert werden.

Die betrügerische E-Mail sollte unbeantwortet gelöscht beziehungsweise in den Spam-Ordner verschoben werden.

 

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