Die Windpark Kooperation Nr. 8 Beteiligungs GmbH mit Sitz in Bremen hat ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 vorgelegt. Die Gesellschaft weist zum Jahresende eine Bilanzsumme von 19.790,65 Euro aus. Gegenüber dem Vorjahreswert von 11.400,04 Euro ist die Bilanzsumme damit deutlich gestiegen.
Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Bremen unter der Handelsregisternummer HRB 40753 HB eingetragen und wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes bilanziert. Nach Angaben im Anhang handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.
Finanzanlagen steigen auf 13.000 Euro
Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2025 deutlich. Zum 31. Dezember wurden Finanzanlagen von 13.000 Euro ausgewiesen. Ende 2024 waren es lediglich 5.000 Euro. Damit erhöhte sich dieser Bilanzposten innerhalb eines Jahres um 8.000 Euro.
Nach den Angaben des Unternehmens handelt es sich bei den Finanzanlagen um Anteile an verbundenen Unternehmen. Diese werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wird ein niedrigerer beizulegender Wert am Bilanzstichtag berücksichtigt.
Das Umlaufvermögen belief sich zum Jahresende auf 6.790,65 Euro, nachdem es Ende 2024 bei 6.400,04 Euro gelegen hatte. Es bestand vollständig aus Kassenbestand beziehungsweise Guthaben bei Kreditinstituten.
Insgesamt stiegen die Vermögenswerte damit von 11.400,04 Euro auf 19.790,65 Euro.
Eigenkapital deutlich gestiegen
Auf der Passivseite weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2025 ein Eigenkapital von 18.256,62 Euro aus. Im Vorjahr waren es 9.733,05 Euro.
Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25.000 Euro. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber dem Vorjahr besteht bei den ausstehenden Einlagen: Ende 2024 waren noch nicht eingeforderte Einlagen von 12.500 Euro ausgewiesen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 beträgt dieser Posten null Euro. Das eingeforderte Kapital wird deshalb nun mit den vollständigen 25.000 Euro ausgewiesen.
Dem stehen die aufgelaufenen Verluste gegenüber.
Jahresfehlbetrag von knapp 4.000 Euro
Die Windpark Kooperation Nr. 8 Beteiligungs GmbH beendete auch das Geschäftsjahr 2025 mit einem Verlust. Der Jahresfehlbetrag beträgt 3.976,43 Euro.
Im vorangegangenen Rumpfgeschäftsjahr hatte die Gesellschaft einen Fehlbetrag von 2.766,95 Euro ausgewiesen. Dieser Betrag erscheint im Abschluss 2025 als Verlustvortrag.
Ein unmittelbarer Vergleich der beiden Geschäftsjahre ist allerdings nur eingeschränkt aussagekräftig. Das Unternehmen wurde erst 2024 gegründet beziehungsweise nahm in diesem Zeitraum seine Geschäftstätigkeit auf. Der Vorjahresabschluss umfasst deshalb lediglich das Rumpfgeschäftsjahr vom 14. August bis zum 31. Dezember 2024, während der aktuelle Abschluss ein vollständiges zwölfmonatiges Geschäftsjahr abbildet.
Nur geringe Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen erhöhten sich moderat von 1.225,70 Euro auf 1.403,05 Euro. Nach Angaben im Anhang berücksichtigen diese alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung.
Die Verbindlichkeiten sind dagegen sehr gering. Zum Jahresende bestanden lediglich 130,98 Euro an Verbindlichkeiten. Ende 2024 waren es noch 441,29 Euro. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von höchstens einem Jahr.
Die Bilanz zeigt damit, dass der überwiegende Teil der Finanzierung zum Jahresende durch Eigenkapital getragen wurde.
Gesellschaft gehört zum wpd-Konzern
Die Windpark Kooperation Nr. 8 Beteiligungs GmbH gehört zum Unternehmensverbund der wpd GmbH mit Sitz in Bremen. Nach den Angaben im Jahresabschluss wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der wpd GmbH einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.
Die Geschäftsführung lag im Geschäftsjahr bei Dr. Gernot Blanke und Björn Nullmeyer. Beide werden im Jahresabschluss mit dem ausgeübten Beruf „Kaufmann“ angegeben.
Der Jahresabschluss wurde von den Geschäftsführern am 13. Januar 2026 in Bremen unterzeichnet.
Jahresabschluss im März festgestellt
Die formelle Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 27. März 2026.
Insgesamt zeigt die Bilanz für 2025 eine deutliche Vergrößerung der Vermögensbasis. Besonders auffällig ist der Anstieg der Finanzanlagen von 5.000 auf 13.000 Euro. Gleichzeitig erhöhte sich das ausgewiesene Eigenkapital erheblich.
Auf der Ergebnisseite steht allerdings weiterhin ein Verlust: Nach einem Jahresfehlbetrag von 2.766,95 Euro im Rumpfgeschäftsjahr 2024 entstand 2025 ein weiterer Fehlbetrag von 3.976,43 Euro. Aufgrund der unterschiedlich langen Berichtszeiträume lassen sich die beiden Verlustzahlen jedoch nicht ohne Weiteres unmittelbar miteinander vergleichen.