Trotz stark steigender Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts plant die Bundesregierung derzeit keine zusätzlichen Maßnahmen zum schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage aus der Opposition hervor.
Regierung setzt auf bestehende Pläne
Das Ministerium verweist darauf, dass bereits ein Arbeitsprogramm zur Energiepolitik vorliege und umgesetzt werde. Neue konkrete Schritte seien aktuell nicht vorgesehen. Gleichzeitig betont die Regierung, die Energieversorgung sei weiterhin gesichert.
Kritik aus Politik wächst
Kritik kommt vor allem von der Opposition, die der Regierung vorwirft, nicht ausreichend auf die Energiekrise zu reagieren. Auch innerhalb der Koalition gibt es Druck: Vertreter der SPD fordern schnellere Fortschritte beim Ausbau von erneuerbaren Energien, Speichern und Netzen.
Streit um den richtigen Kurs
Während Befürworter einen beschleunigten Ausbau von Wind- und Solarenergie als Lösung sehen, warnt die zuständige Ministerin vor übereilten Maßnahmen. Sie betont, dass Kosten und Versorgungssicherheit berücksichtigt werden müssten.
Energiepreise bleiben ein Risiko
Durch den Konflikt im Nahen Osten und gestörte Lieferwege könnten Öl- und Gaspreise weiter steigen. Welche Maßnahmen die Regierung künftig ergreifen wird, bleibt offen.