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Staatsanwaltschaft Stuttgart
„Du bist jetzt in Sicherheit“ – Dramatische Nacht: Feuerwehr rettet Kind aus Rauch und Flammen
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„Du bist jetzt in Sicherheit“ – Dramatische Nacht: Feuerwehr rettet Kind aus Rauch und Flammen

AlexDE (CC0), Pixabay

Es sind Bilder, die unter die Haut gehen: Ein Feuerwehrmann trägt ein kleines Mädchen auf dem Arm aus einem verrauchten Haus. Das Kind klammert sich an seinen Retter, draußen blinken die Blaulichter, dichter Rauch zieht noch aus dem Gebäude. Eine Szene voller Angst – und voller Hoffnung.

In der Nacht zu Mittwoch wurde die Feuerwehr Hamburg zu einem dramatischen Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Lurup gerufen. Gegen 23.30 Uhr gingen mehrere Notrufe ein. Bewohner schrien um Hilfe, dichter Rauch hatte das Treppenhaus des dreigeschossigen Gebäudes in der Warthestraße bereits vollständig gefüllt. Fluchtwege waren abgeschnitten, zahlreiche Menschen saßen in ihren Wohnungen fest.

Besonders dramatisch: In einer der Wohnungen befand sich ein kleines Mädchen. Feuerwehrleute drangen unter Atemschutz in das Gebäude vor, tasteten sich durch den Rauch – und fanden das Kind. Ein Einsatzfoto zeigt den bewegenden Moment der Rettung: Der Feuerwehrmann hält das Mädchen fest im Arm, schützt es mit seinem Körper, während er es aus der Gefahrenzone bringt. Das Kind blieb nach ersten Informationen unverletzt.

Insgesamt waren 21 Bewohner eingeschlossen. Die Einsatzkräfte retteten sie über Balkone mit Leitern oder führten sie durch das stark verrauchte Treppenhaus ins Freie. Mehrere Menschen erhielten sogenannte Fluchthauben – spezielle Schutzmasken, die vor giftigen Rauchgasen bewahren und eine kurze Evakuierung ermöglichen.

Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Alle anderen Bewohner wurden in einem bereitgestellten Bus betreut, versorgt und beruhigt.

Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Ursache des Brandes war nach ersten Erkenntnissen brennender Müll im Treppenhaus – eine vergleichsweise kleine Zündquelle mit enormen Folgen. Vor allem der Rauch entwickelte sich rasend schnell zur tödlichen Gefahr.

Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Doch trotz aller Schäden bleibt vor allem eines: Erleichterung. Dank des schnellen, mutigen Eingreifens der Feuerwehr konnten alle Bewohner gerettet werden. Und ein kleines Mädchen kann heute sagen – in den Armen ihres Retters war sie sicher.

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