Die Europäische Union und Großbritannien haben sich auf neue Fischereiobergrenzen für das Jahr 2026 geeinigt. Beide Seiten bestätigten, dass die erlaubten Fangmengen für die meisten Arten gesenkt werden – ein Schritt, der vor allem dem Schutz gefährdeter Bestände dienen soll.
Die neuen Fangquoten im Überblick
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EU-Fangquote 2026: bis zu 288.000 Tonnen
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UK-Fangquote 2026: bis zu 520.000 Tonnen
Das Abkommen gilt für mehrere Gebiete in der Nordsee und im Atlantik. Die Verhandlungen sind Teil des jährlichen Abstimmungsprozesses zwischen der EU, Großbritannien und Norwegen, um eine Überfischung der Bestände zu verhindern.
Warum die Fangmengen sinken müssen
Wissenschaftliche Gutachten zeigen seit Jahren, dass zahlreiche Fischbestände – darunter Kabeljau und Schellfisch – unter Druck stehen. Das Senken der Fangmengen soll ermöglichen, dass sich die Bestände stabilisieren oder erholen.
Fischerei-Industrie zwischen Sorge und Erleichterung
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Fischerverbände reagieren teilweise enttäuscht, weil geringere Fangquoten wirtschaftliche Einbußen bedeuten.
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Umweltschützer hingegen begrüßen das Abkommen und sehen darin einen „notwendigen Schritt“ für nachhaltige Fischerei.
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Die Politik betont, dass langfristig gesunde Bestände auch wirtschaftliche Stabilität bedeuten.
Hintergrund: Jährliche Quotenverhandlungen
Seit dem Brexit regeln EU und Großbritannien ihre gemeinsamen Fangmengen jährlich neu. Norwegen ist ebenfalls als Partner beteiligt. Ziel ist ein Gleichgewicht zwischen ökologischen Notwendigkeiten und ökonomischen Interessen.