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Rückruf: „Feine Hausmachernudeln“ wegen gefährlicher Keimbelastung – Gesundheitsbehörden warnen

Der Landwirtschaftsbetrieb Matthias Frantz aus Thüringen ruft vorsorglich seine „Feinen Hausmachernudeln“ in den Packungsgrößen 250 Gramm und 500 Gramm zurück. Betroffen ist die am 11.09.2025 produzierte Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29.09.2026.

Nachweis von Staphylococcus aureus – Mögliche Gesundheitsgefahr

Im Rahmen mikrobiologischer Untersuchungen wurde bei der betroffenen Charge eine Belastung mit dem Krankheitserreger Staphylococcus aureus festgestellt. Dieser Erreger kann Toxine bilden, die beim Menschen innerhalb weniger Stunden nach Verzehr Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen. Die Symptome halten meist nur kurze Zeit an, können jedoch bei besonders gefährdeten Personengruppen – wie Kleinkindern, älteren Menschen oder Personen mit geschwächtem Immunsystem – deutlich schwerer verlaufen.

Verbraucherhinweis und Empfehlung

Der Hersteller rät dringend vom Verzehr der betroffenen Nudeln ab. Kundinnen und Kunden, die entsprechende Produkte erworben haben, können verbleibende Packungen in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Eine Erstattung des Kaufpreises erfolgt auch ohne Kassenbon.

Sollten nach dem Verzehr des Produktes anhaltende oder schwere Symptome auftreten, wird empfohlen, umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen und den Verdacht auf eine Staphylococcus-aureus-Vergiftung zu äußern.

Betroffene Regionen

Die betroffene Ware wurde ausschließlich in folgenden Bundesländern vertrieben:

  • Sachsen
  • Thüringen

Kontakt und Kundeninformation

Landwirtschaftsbetrieb Matthias Frantz
Naitschau 16
07957 Langenwetzendorf

Eine Kundeninformation ist als PDF-Datei verfügbar, jedoch nicht barrierefrei.

Für weiterführende Informationen zum Krankheitserreger Staphylococcus aureus verweist der Hersteller auf das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG).

Verbraucherinnen und Verbraucher werden erneut dazu aufgerufen, bei länger haltbaren Lebensmitteln stets auch auf Chargenkennzeichnungen und Produktionsdaten zu achten, um sich bei Rückrufen gezielt informieren zu können.

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