Weiße Zähne gelten als Schönheitsideal – und das schon seit Jahren. Ob beim Zahnarzt, zuhause mit speziellen Sets oder mittlerweile sogar im Kaufhaus ohne Termin: Methoden zum Aufhellen der Zähne boomen. Doch wie sinnvoll ist das Bleaching wirklich – und welche Risiken gibt es?
Was beim Bleaching passiert
Ähnlich wie beim Blondieren von Haaren werden beim Zahnbleaching Farbstoffe aus der Zahnoberfläche herausgezogen. Die Zähne wirken dadurch heller und gleichmäßiger. Doch der Eingriff in die Zahnsubstanz ist nicht ohne Risiko: Allergische Reaktionen auf das Bleichmittel oder sogar Verätzungen im empfindlichen Mundraum können auftreten. Fachleute raten zudem, ein Bleaching höchstens einmal pro Jahr durchführen zu lassen, um die Zahnsubstanz nicht dauerhaft zu schädigen.
„Bleaching to go“ im Einkaufszentrum
Neben professionellen Angeboten beim Zahnarzt gibt es inzwischen auch Schnell-Bleachings im Einkaufszentrum. In Leipzig beispielsweise kann man sich zwischen Modegeschäft und Elektronikhandel in futuristisch anmutenden Sesseln innerhalb von 40, 60 oder 80 Minuten zum „Million Dollar Smile“ verhelfen lassen – oder sich sogar Zahnschmuck einsetzen lassen. Die Preise liegen dabei meist unter 100 Euro.
Preisunterschiede erheblich
Die Kosten sind ein entscheidender Faktor: Während ein Bleaching beim Zahnarzt für ein komplettes Gebiss rund 280 Euro oder mehr kostet, werben Kaufhaus-Anbieter mit deutlich niedrigeren Preisen. Auch Home-Bleaching-Sets sind weit verbreitet und oft noch günstiger, allerdings mit fraglicher Wirksamkeit und höherem Risiko bei unsachgemäßer Anwendung.
Vorteile und Risiken im Vergleich
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Kaufhaus-Bleaching: günstig, spontan, wenig Wartezeit – aber meist ohne ärztliche Kontrolle.
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Zahnarzt-Bleaching: teurer, aber professionell überwacht, mit geringeren gesundheitlichen Risiken.
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Home-Sets: preiswert, doch unsicher in der Handhabung und häufig weniger effektiv.
Fazit: Schönheitsideal mit Schattenseiten
Ob Bleaching ein harmloser Trend oder ein riskanter Eingriff ist, hängt stark von der Methode und Häufigkeit ab. Wer weiße Zähne möchte, sollte sich der möglichen Nebenwirkungen und Langzeitschäden bewusst sein – und im Zweifel auf eine zahnärztlich begleitete Behandlung setzen.