Trotz steigender Lebenshaltungskosten verharren Millionen Menschen in Deutschland in teuren Grundversorgungstarifen für Strom und Gas – und zahlen damit Monat für Monat unnötig drauf. Laut aktuellen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox, über die die Funke-Medien berichten, betrifft dies rund jeden vierten Stromkunden und jeden fünften Gaskunden.
Diese Grundversorgungstarife, die automatisch greifen, wenn kein aktiver Vertrag mit einem Anbieter besteht, sind häufig deutlich teurer als alternative Angebote. Der Preisunterschied kann mehrere hundert Euro im Jahr betragen – ein Sparpotenzial, das viele Haushalte ungenutzt lassen.
Energieexperten raten daher dringend zum Tarifwechsel. „Wer regelmäßig vergleicht und in einen günstigen Vertrag mit Preisgarantie wechselt, kann spürbar entlastet werden“, heißt es von Seiten der Verbraucherschützer. Vor allem in Zeiten hoher Energiepreise könne ein solcher Wechsel eine wichtige finanzielle Entlastung darstellen.
Die Gründe für das Festhalten an der Grundversorgung sind vielfältig: Bequemlichkeit, Unsicherheit oder auch mangelnde Information. Dabei sei der Wechsel heutzutage einfacher denn je – und viele Anbieter locken mit fairen Konditionen und transparenter Vertragsgestaltung.
Besonders alarmierend: Gerade Haushalte mit geringem Einkommen oder ältere Menschen bleiben häufig in der Grundversorgung – also genau jene Gruppen, die finanziell am meisten profitieren würden.
Die aktuelle Lage zeigt deutlich: Wer beim Strom- und Gasanbieter nicht aktiv wird, zahlt drauf. Ein Blick auf Vergleichsportale kann sich schnell lohnen – und den Geldbeutel nachhaltig entlasten.