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Thailand: Kriminelle spähen Touristen mit Drohnen aus – Festnahmen auf Koh Phangan

OpenClipart-Vectors / Pixabay

Auf der bei Rucksacktouristen beliebten thailändischen Insel Koh Phangan haben Einbrecherbanden eine perfide Taktik angewendet: Mit Drohnen spähten sie gezielt Touristen und ihre Unterkünfte aus, um dann in deren Abwesenheit gezielt zuzuschlagen. Nun ist der Polizei ein Ermittlungserfolg gelungen.

Wie die Bangkok Post unter Berufung auf die Touristenpolizei berichtet, wurden vier mutmaßliche Täter im Alter zwischen 25 und 30 Jahren festgenommen. Sie stammen demnach aus dem Nachbarland Myanmar und sollen gestanden haben, die erbeuteten Wertsachen vor allem zum Kauf von Drogen verwendet zu haben. Bei der Festnahme fanden die Beamten mehr als 60 Methamphetamin-Pillen.

Die Täter gingen dabei hochprofessionell vor: Mithilfe von Kameradrohnen beobachteten sie, wann Urlauber ihre Unterkünfte verließen, um gezielt in leere Bungalows und Villen einzubrechen. Vor allem beliebte Strände und abgelegene Resorts waren betroffen.

Die Festnahmen sind Teil einer verstärkten Kampagne der thailändischen Behörden, die in Reaktion auf die wachsende Zahl an Diebstählen und Drogenfällen auf Touristeninseln die Sicherheitsvorkehrungen erhöht haben.

Die Polizei ruft Reisende dazu auf, ihre Unterkünfte sorgfältig zu sichern, Wertsachen nicht offen liegen zu lassen und verdächtige Drohnenflüge zu melden. Auch Hotels und Vermieter sollen für mehr Überwachung und Sicherheitsmaßnahmen sorgen.

Koh Phangan ist unter anderem durch seine berühmten „Full Moon Partys“ international bekannt – der jüngste Fall zeigt jedoch, dass paradiesische Kulissen auch Schattenseiten haben können.

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