In Nordrhein-Westfalen hat eine umfangreiche Militärübung von Streitkräften aus vier europäischen NATO-Staaten begonnen. Rund 1.200 Soldatinnen und Soldaten sowie 500 Fahrzeuge aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Italien üben derzeit den Bau und Einsatz mobiler Fähren, um mit schwerem Gerät Flüsse zu überwinden.
Rheinüberquerung bei Kleve
Der erste Schwerpunkt liegt am Niederrhein bei Kleve: Dort bauen die Soldatinnen und Soldaten mit dem vorhandenen Material schwimmende Brücken und Fähren, um Fahrzeuge und Truppen sicher über den Rhein zu bringen. Solche Fähigkeiten sind für die NATO-Verteidigungsstrategie in Europa von hoher Bedeutung, insbesondere für schnelle Verlegeoperationen.
Nächste Station: Weser bei Hameln
In den kommenden Tagen wird das Manöver in den Raum Hameln verlegt, wo die Überquerung der Weser geprobt wird. Ziel ist es, den reibungslosen Fluss- und Brückenschlag unter realistischen Bedingungen zu trainieren.
Abschluss Ende kommender Woche
Laut Bundeswehr soll die multinationale Übung Ende kommender Woche abgeschlossen sein. Solche Manöver sind Teil der kollektiven Verteidigungsübungen der NATO, um die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten zu stärken und die Einsatzbereitschaft zu testen.
Für Anwohnerinnen und Anwohner kann es örtlich zu Einschränkungen durch Militärfahrzeuge und Sperrungen kommen.