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FINMA warnt vor primwestsa.com: Keine Verbindung zur echten PRIMWEST SA in Genf

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA hat die Internetadressen primwestsa.com und mail.primwestsa.com auf ihre öffentliche Warnliste gesetzt. Die Behörde stellt ausdrücklich klar, dass diese Internetauftritte nicht mit der tatsächlich im Schweizer Handelsregister eingetragenen PRIMWEST SA in Genf verbunden sind.

FINMA warnt vor möglicher Verwechslung

Der am 26. Oktober 2026 veröffentlichte Warnlisteneintrag nennt Genf als Adresse. Für den beanstandeten Auftritt ist kein Handelsregistereintrag angegeben.

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zur rechtmäßig registrierten PRIMWEST SA, Genf, mit der Unternehmens-Identifikationsnummer CHE-416.347.109.

Nach ausdrücklicher Feststellung der FINMA besteht zwischen dieser Gesellschaft und den genannten Internetadressen keinerlei Verbindung.

Damit sollten Verbraucher und Anleger keinesfalls davon ausgehen, dass die Internetseiten tatsächlich von dem eingetragenen Schweizer Unternehmen betrieben werden.

Vorsicht bei Finanzangeboten und Zahlungsaufforderungen

Wer über primwestsa.com oder mail.primwestsa.com kontaktiert wird, sollte besonders vorsichtig sein.

Vor einer möglichen Geldanlage oder Überweisung empfiehlt es sich, die Identität des Anbieters unabhängig zu überprüfen. Auch persönliche Daten, Ausweiskopien und Bankinformationen sollten nicht ohne vorherige Prüfung übermittelt werden.

Die Existenz einer realen Gesellschaft mit entsprechendem Namen ist kein ausreichender Nachweis für die Seriosität einer Internetseite.

Ein FINMA-Warnlisteneintrag bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein strafrechtlicher Betrug nachgewiesen wurde. Zu konkreten Schäden oder verantwortlichen Personen enthält die veröffentlichte Warnung keine Angaben.

Was tun, wenn bereits Geld überwiesen wurde?

Betroffene, die bereits Zahlungen im Zusammenhang mit den genannten Internetadressen geleistet haben und einen Betrugsverdacht hegen, sollten umgehend ihre Bank kontaktieren.

Zudem empfiehlt es sich, Zahlungsbelege, E-Mails, Verträge und weitere Kommunikationsnachweise zu sichern. Bei einem konkreten Betrugsverdacht kann eine Strafanzeige sinnvoll sein.

 

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