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Polizei warnt vor Trickbetrügern in Bankfilialen: Zwei Männer in Kaiserslautern durch Ablenkungsmanöver geschädigt
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Polizei warnt vor Trickbetrügern in Bankfilialen: Zwei Männer in Kaiserslautern durch Ablenkungsmanöver geschädigt

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay

Verbraucherwarnung vom 15. Oktober 2026 – Rheinland-Pfalz

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, bei der Bankkunden unmittelbar in Bankfilialen beziehungsweise im Bereich von Geldautomaten ins Visier von Kriminellen geraten. Anlass sind zwei Vorfälle in Kaiserslautern, bei denen unbekannte Täter nach bisherigen Erkenntnissen gezielt Ablenkungsmanöver einsetzten.

Die Warnung wurde am 15. Oktober 2026 bekannt. Beide Vorfälle ereigneten sich nach den vorliegenden Informationen am Dienstagabend.

In einem Fall wurde ein 63-jähriger Mann im Bereich des Stiftsplatzes von einem Unbekannten angesprochen. Der Mann gab vor, Unterstützung bei einer Überweisung zu benötigen.

Während der Bankkunde abgelenkt war, soll ein Komplize die Situation ausgenutzt und mehr als 1.000 Euro vom Konto des Geschädigten abgehoben haben.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich wenig später in einer anderen Bankfiliale. Auch hier war ein 63-jähriger Mann betroffen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gelang es einem Täter, die Bankkarte des Mannes an sich zu bringen. Der Geschädigte bemerkte den Diebstahl jedoch rechtzeitig und konnte seine Karte zurückerlangen.

Die beiden Fälle zeigen, dass Betrüger nicht ausschließlich über gefälschte Internetseiten, E-Mails oder Telefonanrufe vorgehen. Auch der persönliche Kontakt innerhalb einer Bankfiliale kann gezielt genutzt werden, um das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft anderer Menschen auszunutzen.

Besonders gefährlich sind Situationen, in denen Bankkunden gerade eine Überweisung vorbereiten, Bargeld abheben oder ihre Bankkarte und persönliche Geheimzahl verwenden.

Die Polizei empfiehlt deshalb, sich bei Bankgeschäften nicht von unbekannten Personen ablenken zu lassen.

Wer von einem Fremden um Hilfe bei einer Überweisung gebeten wird, sollte diesen an die Mitarbeiter der Bank verweisen. Eigene Bankgeschäfte sollten zunächst vollständig abgeschlossen werden.

Wichtig ist außerdem, die Eingabe der persönlichen Geheimzahl vor fremden Blicken zu schützen und Bankkarten nicht unbeaufsichtigt liegen zu lassen.

Verbraucher sollten auch darauf achten, ob sich während einer Bargeldabhebung oder Überweisung weitere Personen ungewöhnlich dicht nähern.

Wird eine Bankkarte gestohlen oder besteht der Verdacht, dass Unbekannte Zugang zu einem Konto erhalten haben, sollte unverzüglich die Bank informiert werden. Gegebenenfalls muss die Karte gesperrt werden.

Bei verdächtigen Abbuchungen empfiehlt es sich außerdem, die Kontobewegungen zu dokumentieren und Strafanzeige zu erstatten.

Die Polizei ermittelt zu den Vorfällen. Wer für die Taten verantwortlich ist, steht nach den bislang veröffentlichten Informationen noch nicht abschließend fest.

Die aktuelle Warnung macht deutlich, dass Verbraucher auch innerhalb von Bankfilialen aufmerksam bleiben sollten. Hilfsbereitschaft gegenüber fremden Menschen darf nicht dazu führen, dass die Sicherheit des eigenen Kontos gefährdet wird.

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