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craftguide GmbH: Vorläufige Insolvenzverwaltung zum Schutz des Vermögens angeordnet

Das Insolvenzgericht München hat am 13.10.2026 im Verfahren mit dem Aktenzeichen 1502 IN 2966/26 über das Vermögen der craftguide GmbH mit Sitz in München eine Sicherungsmaßnahme angeordnet. Nach der Bekanntmachung wurde um 10:05 Uhr die vorläufige Insolvenzverwaltung bestellt. Ziel ist es, das Schuldnervermögen vor nachteiligen Veränderungen zu sichern.

Was die Sicherungsmaßnahme bedeutet

Eine vorläufige Insolvenzverwaltung ist noch keine Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Sie ist eine Schutzmaßnahme in einem frühen Stadium des Verfahrens. Das Gericht will damit verhindern, dass Vermögen verschwindet, unkontrolliert ausgegeben oder für Gläubiger nachteilig verändert wird. In der Bekanntmachung ist außerdem angeordnet, dass Verfügungen der Schuldnerin nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam sind.

Für Laien heißt das: Das Unternehmen bleibt zunächst rechtlich unter Beobachtung. Es darf nicht mehr frei über Vermögenswerte verfügen, wenn der vorläufige Insolvenzverwalter nicht zustimmt. Nach der Bekanntmachung fällt darunter auch die Einziehung von Außenständen. Damit soll sichergestellt werden, dass offene Forderungen geordnet behandelt werden und kein Geld an der Kontrolle vorbei abfließt.

Wer jetzt die Kontrolle mit ausübt

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Constantin Alexander Salm-Hoogstraeten aus München bestellt. Er soll das Vermögen des Unternehmens sichern und die weiteren Schritte im Verfahren begleiten. Die Anordnung dient damit vor allem dem Schutz der Gläubigerinteressen und der geordneten Abwicklung des Verfahrens.

Für Kunden, Anleger oder andere Gläubiger bedeutet das zunächst vor allem, dass Zahlungsflüsse, Forderungen und Vermögensbewegungen nicht mehr allein vom Unternehmen gesteuert werden. Wer noch Ansprüche gegen die craftguide GmbH hat, sollte das Verfahren aufmerksam verfolgen und Unterlagen zu offenen Forderungen, Verträgen oder Zahlungen geordnet bereithalten.

Was Betroffene jetzt tun können

Betroffene sollten ihre Unterlagen sichern, offene Rechnungen und Forderungen genau prüfen und alle wichtigen Belege aufbewahren. Wer Ansprüche gegen die craftguide GmbH hat, sollte auf weitere Mitteilungen aus dem Insolvenzverfahren achten. Wichtig ist, Fristen und Anweisungen des Insolvenzgerichts oder des vorläufigen Insolvenzverwalters nicht zu übersehen.

Die Bekanntmachung stammt vom Insolvenzgericht München und bezieht sich auf die craftguide GmbH mit Sitz in München und der Registernummer HRB 240130. Mehr als diese Sicherungsmaßnahme enthält der Beschluss nicht.

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