Erneut ist unsere Redaktion Ziel eines mutmaßlichen Brandanschlags geworden. Nach unseren Informationen ereignete sich der Vorfall in den frühen Morgenstunden. Glücklicherweise entstand nach derzeitigem Stand ausschließlich Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.
Bereits vor rund zwei Wochen hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben. Nach dem erneuten Ereignis hat die Polizei ihre Präsenz im Umfeld der Redaktion verstärkt und zusätzliche Überwachungsmaßnahmen eingeleitet. Einsatzkräfte waren am Morgen vor Ort und sicherten den Bereich.
Nach ersten Erkenntnissen konnte der verwendete Brandkörper seine volle Wirkung offenbar nicht entfalten. Dies dürfte dazu beigetragen haben, dass der Schaden vergleichsweise gering blieb und ein größeres Feuer verhindert werden konnte.
Seit längerer Zeit sieht sich unsere Redaktion nach eigenen Angaben regelmäßig mit Drohanrufen und beleidigenden Anrufen konfrontiert. Einen Vorfall dieser Art habe es in den vergangenen 15 Jahren der redaktionellen Arbeit jedoch nicht gegeben. Der nunmehr zweite Vorfall innerhalb kurzer Zeit wird als besonders besorgniserregend bewertet.
Trotz der Ereignisse wird die redaktionelle Arbeit uneingeschränkt fortgesetzt. Einschüchterungsversuche sollen nach Aussage der Redaktion keinen Einfluss auf die Berichterstattung haben.
Das unterhalb dieses Artikels gezeigte Phantombild soll den mutmaßlichen Täter darstellen. Wer Hinweise zur Identität der abgebildeten Person oder zu den Vorfällen geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei oder – soweit dies mit den laufenden Ermittlungen vereinbar ist – an die Redaktion zu wenden. Da es sich um ein Phantombild handelt, bedeutet eine Ähnlichkeit mit einer realen Person nicht, dass diese mit der Tat in Verbindung steht.
